- 16.07.2010, 12:35:54
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SPÖ Kaiser: Fatale Einsparungen der FPKÖVP-Koalition bei Drogenberatung
Um Drogensüchtigen mittels Therapie Ausstieg aus Sucht zu ermöglichen, müssen finanzielle Mittel aufgestockt und nicht gekürzt werden.
Klagenfurt (OTS) - "Wir haben die Verpflichtung an Drogensucht
erkrankten Menschen zu helfen", appelliert der Vorsitzende der
SPÖ-Kärnten, Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser an die Vernunft
der FPKÖVP-Koalition, die finanziellen Mittel für Drogenberatung und
-therapie nicht wie geplant zu kürzen, sondern aufzustocken. Laut
Budgetplan 2011 fehlt allein zur Aufrechterhaltung der bisherigen
Drogenberatung die Bedeckung von 300.000 Euro.
"Es kann und darf nicht sein, dass wie in der heutigen Ausgabe einer
Kärntner Tageszeitung zu lesen, 13jährige verzweifelt um Hilfe zur
Bekämpfung ihrer Drogensucht bitten, und sich die Politik von
Dörfler, Scheuch und Co. darauf beschränkt, schlagzeilenheischend
gegen schwarzafrikanische Drogendealer zu wettern", so Kaiser.
Natürlich müsste mit aller Härte gegen alle Dealer, egal woher sie
kommen, vorgegangen werden. "Das allein ist zu wenig. Die
Kärntnerinnen und Kärntner, die Opfer der Drogensucht geworden sind
dürfen nicht im Stich gelassen werden", betont Kaiser.
Kaiser erinnert Dörfler, Scheuch, Martinz und Co. auch daran, dass
sich die von ihnen geplanten Einsparungen im Bereich der
Drogenberatung letztlich erst recht in finanziellen Mehraufwendungen
niederschlagen würden. "Abgesehen vom menschlichen Leid der
Betroffenen und ihrer Familien, sind die volkswirtschaftlichen Kosten
durch unbehandelte Drogenerkrankungen für die Steuerzahler um ein
Vielfaches höher als die kurzfristigen Spareffekte einbringen!"
(Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt
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