• 15.07.2010, 15:27:39
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SPÖ Kaiser: Warum haben FPK und ÖVP Angst vor demokratischer Diskussion mit Bevölkerung?

Aufgeregte Wortspenden von Dobernig und ÖVP-Obmann Martinz würden auf sprichwörtliche "Heiße-Eisen"-Diskussion morgen schließen lassen, würde der FPK-Finanzlandesrat nicht kneifen.

Klagenfurt (OTS) - Erfreut zeigt sich der Vorsitzende der
SPÖ-Kärnten, LHStv. Peter kaiser über die unerwartete Werbung für das
morgen am Maltschacher See stattfindende zweite "Heiße Eisen" zum
Thema "Ausverkauf von Kärntner Seen - Letzte Grüße vom
Maltschachersee !!??" durch die heutigen aufgeregten Wortspenden von
FPK und ÖVP.

"Die Politik muss den Mut haben, ihre Entscheidungen mit der
Bevölkerung, insbesondere mit von diesen Entscheidungen Betroffenen,
direkt und persönlich zu diskutieren", stellt Peter Kaiser klar. In
diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass ÖVP-Obmann Josef Martinz
sich der ersten Heiße Eisen-Diskussion zur Schließung der LFS
Eberndorf nicht persönlich stellte, sondern sich von seinem
Klubobmann Stefan Tauschitz vertreten ließ.

Verwunderlicher sei es auch, dass FPK-Finanzlandesrat Harald
Dobernig, der nachweislich per Brief bereits am 24. Juni zum
Mitdiskutieren eingeladen wurde, seine Nichtteilnahme an der
Diskussion mit völlig unsachlichen Behauptungen zu begründen
versuche.

"Es gab seinerseits weder eine Zu- noch eine Absage oder die
Benennung eines Vertreters, was eigentlich ein Gebot der Höflichkeit
ist", so Kaiser. Der SPÖ-Vorsitezende stellt auch klar, das von
Seiten der SPÖ nie behauptet wurde, dass Dobernig definitiv
teilnehmen werde. "Auf unserem Flugblatt stand lediglich, dass er
unter anderem zur Diskussion eingeladen wurde, was der Wahrheit
entspricht. Sollte er jetzt plötzlich Fracksausen bekommen und lieber
Fersengeld geben, anstatt sich einer sachlichen Diskussion zu
stellen, dann würde das für sich sprechen", gibt Kaiser zu bedenken
und hofft, dass Dobernig doch den Mut aufbringt an der morgigen
Diskussion teilzunehmen oder zumindest einen Vertreter zu benennen.

Denn: "Was gibt es Demokratischeres, als Themen, die die
Kärntnerinnen und Kärntner bewegen, direkt mit ihnen, Befürwortern
und Gegnern und verschiedenen politischen Fraktionen direkt vor Ort
zu diskutieren? Mit der "Heiße Eisen" Diskussionsreihe zeigt die
SPÖ-Kärnten, dass wir die Anliegen der Bevölkerung ernst nehmen,
denn: Wir stehen auf der Seite der Menschen!"

(Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt

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