H.P. Martin über A. Werthmann: "Politisch und gesundheitlich schwer getroffen"

Wien (OTS) - Völlig falsche Anschuldigungen / Wahlkampfkosten stets korrekt abgerechnet / Entschuldigung bei den Wählern / Ihr Verhalten löste meine quälende Krankheit aus / Werthmann treibt FPÖ die Wähler in die Arme / Zwei Martins mehr wert als Werthmann

Aus dem Krankenstand erklärt der unabhängige EU-Abgeordnete Hans-Peter Martin: "Ich möchte mich in aller Form bei den 506.000 Wählerinnen und Wählern der "Liste Martin" entschuldigen, dass ich bei der Auswahl der Kandidaten auf Angelika Werthmann hereingefallen bin, die mich als Arbeitslose immer wieder um einen Job bat, alles versprach, dann aber zu einer unkritischen EU-Mitläuferin wurde.

Kaum gewählt weigerte sich Frau Werthmann, die von ihr selbst unterschriebene Mandatsteilung mit anderen Kandidaten einzuhalten oder zumindest den Ehrenkodex unserer Liste zu unterschreiben, der den Verzicht auf viele EU-Privilegien bedeutet hätte. Kaum im Parlament konnte sie nur mit grossen Mühen davon abgebracht werden, sich EU-Luxusdelegationsreisen nach Australien anzuschliessen. Dann verbrachte sie Monate am Mondsee in der Segelschule statt bei der Parlamentsarbeit, Delegationssitzungen blieb sie unentschuldigt fern - und immer habe ich geschwiegen in der Hoffnung, Angelika würde doch noch ihre Verantwortung wahrnehmen. Doch zuletzt
stimmte sie für immer neue Privilegien für EU-Parlamentarier und den unverantwortlichen neuen EU-Budgetentwurf - im krassen Gegensatz zu den Prinzipien der "Liste Martin". Ihr Verhalten löste meine quälende Krankheit aus, die mit zeitweise fast vollständigem Hörverlust und inzwischen täglich stundenlangen Schmerzen einhergeht. Mehrfach in der Woche befinde ich mich in ärztlicher Behandlung, kann aber die Parlamentsarbeit noch wahrnehmen.

Wenn Frau Werthmann nun behauptet, sie sei nicht informiert worden und vermisse die Teamarbeit, so ist das Chuzpe. Mitarbeiter, die das gemeinsame Vertrauen genossen, warf sie nach wenigen Wochen hinaus. Und niemals in dem ganzen Jahr hat sie das Gespräch mit mir gesucht, nie ihre nunmehrigen angeblichen Kritikpunkte zum Thema gemacht.

So werden selbstverständlich die Wahlkampfkosten seit Jahren korrekt abgerechnet und offiziell geprüft - für drei wesentlich teurere Wahlkämpfe als das in verschiedenen Medien dargestellt wird. Die zuletzt sehr intensive Wahlwerbung hat vor allem Frau Werthmann genützt und ein drittes Mandat ermöglicht. Auch beschäftige ich - wie im Wahlkampf versprochen - reihenweise Menschen, die durch die Wirtschaftskrise unverschuldet in Not geraten sind sowie Jugendliche. Allein 57.000 Euro erhielt ein Tiroler, um seine Schulden zu tilgen, 100.000 Euro das Integrationshaus usw. Frau Werthmanns eigene Wahlkampfkosten wurden von mir doppelt bezahlt, doch sie überwies nichts zurück. Und wo hält sich Frau Werthmann an Ihre diesbezüglichen Wahlkampfversprechen?

Mit ihren an Rufmord grenzenden Unterstellungen und ihrem sonstigen Verhalten treibt Frau Werthmann die Wähler in Scharen zur FPÖ, welche die "Liste Martin" unter meiner Leitung deutlich in Schranken weisen konnte.

Nie in meinem langen Berufsleben habe ich eine so rücksichtslose und charakterlose Person erlebt wie Angelika Werthmann. Meinen Wählern kann ich nur versprechen: Sobald der Kampf um meine Gesundheit gewonnen ist, werde ich gemeinsam mit dem ebenfalls auf der "Liste Martin" gewählten und schon bewährt engagierten Abgeordneten Martin Ehrenhauser wieder intensiv EU-Misstände aufdecken und bekämpfen. Zwei Martins sind ohne die Belastung durch Werthmann sogar mehr wert."

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