- 15.07.2010, 03:00:12
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Grasser in ÖSTERREICH: "Ich habe immer die Wahrheit gesagt"
Ex-Finanzminister weist Vorwurf der falschen Zeugenaussage zurück
Wien (OTS) - Heute findet die Verhandlung im Prozess von
Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser gegen seinen ehemaligen
Kabinettsmitarbeiter Michael Ramprecht statt. In ÖSTERREICH
(Donnerstagsausgabe) nimmt Grasser zu den Vorwürfen der Falschaussage
Stellung: "Grundsätzlich möchte ich für die gesamte Causa festhalten,
dass ich selbstverständlich immer die Wahrheit gesagt habe, natürlich
auch als Zeuge vor Gericht unter Wahrheitspflicht. Dieser Vorhalt ist
genau so gelogen wie alle anderen von Herrn Ramprecht eingebrachten
Anträge."
"Ich wurde vor Gericht nur gefragt, wie mein Verhältnis zu Walter
Meischberger ist. Ich habe geantwortet, dass da gar keins besteht,
weil mich die ganze Sache in hohem Maße ärgert. Und das ich keinen
Kontakt habe", schildert Grasser seine Sicht.
Und weiter: "Wäre ich gefragt worden, wann ich zuletzt mit
Meischberger telefoniert habe, hätte ich gesagt, dass das wohl so
Anfang Februar war. Ich habe später bei Durchsicht des Protokolls
sogar meinen Anwalt gefragt, ob ich das dahin gehend ändern lassen
soll, dass ich DERZEIT keinen Kontakt mehr mit Meischberger habe - er
meinte, das sei nicht nötig, weil doch jeder wisse, dass wir früher
engen Kontakt hatten."
Grasser kündigt in ÖSTERREICH auch an, heute persönlich vor
Gericht auszusagen: "Ich werde aussagen, dass alle Vorhaltungen
unwahr sind und dass hier das Instrument der Lüge nachhaltig
eingesetzt wird, um mich zu verfolgen. Dass Herr Ramprecht permanent
die Unwahrheit sagt, lässt erkennen, welch Geistes Kind er ist. Dass
bei ihm Hausdurchsuchungen stattfinden, zeigt doch, dass auch der
Staatsanwalt begründeten Zweifel an Ramprechts Aussagen hat."
Rückfragehinweis:
ÖSTERREICH, Chefredaktion
Tel.: (01) 588 11 / 1010
mailto:[email protected]
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