• 14.07.2010, 10:04:30
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Wirtschaftswachstum in Asien ist auf Vorkrisenniveau

Coface stuft Japan und Singapur wieder mit A1 ein Wien/Paris (OTS) - Asien kehrt rasch zu starkem Wachstum zurück, nachdem es den Rückgang des Welthandels 2009 deutlich zu spüren bekam. Dass sich die Lage der Unternehmen in der Region bereits wieder enorm verbessert hat, zeigt sich auch in ihrem Zahlungsverhalten. Coface stuft Japan und Singapur wieder auf A1 im Länderrating ein. Das Rating Hongkongs und Taiwans versieht Coface mit positivem Ausblick. Anfang 2009 waren alle vier Länder auf A2 herabgestuft worden. Als Folge der Finanzkrise ging das weltweite Wachstum um 5,8 Prozent zwischen 2007 und 2009 zurück. "Ein drastischer Anstieg der Zahlungsausfälle bei Unternehmen war die Folge", sagt KR Martina Dobringer, Generaldirektorin von Coface Austria & Coface Central Europe. "Doch Ende 2009 hat sich das Zahlungsverhalten wieder verbessert. Aus unserer Sicht Anzeichen dafür, dass die globale Krise überstanden war." Nach einer Rezession von 1,6 Prozent 2009 erwartet Coface für 2010 mittlerweile wieder ein weltweites Wachstum von 3,6 Prozent. Asien zeigte die frühesten Anzeichen einer Erholung. Im Oktober letzten Jahres konnte bereits der negative Ausblick für China (A3) und Südkorea (A2) wieder aufgehoben werden. Mittlerweile haben viele Länder der Region wieder positive Aussichten. Im ersten Quartal lag das BIP in Singapur 15,5 Prozent und in Malaysia 10,1 Prozent über dem des Vorjahreszeitraums. Für Japan wird 2010 ein Wachstum um 2 Prozent erwartet. Der aktuelle Aufschwung und die verbesserte Finanzsituation japanischer Unternehmen erlaubte Coface die Aufwertung auf A1. Damit erhält das Land wieder die Bestnote auf der siebenstufigen Skala des Coface-Länderratings, und damit das Rating, das es vor der Krise hatte. Dies gilt auch für Singapur, dessen Gesamtjahres-BIP 2010 um 8,9 Prozent wachsen soll. Auch in Hongkong und Taiwan zieht die Wirtschaft wieder an, so dass schon bald eine Rückkehr zur Bewertung mit A1 möglich sein könnte. Coface stellt ihr Rating auf die positive Watchlist. Dank der Erholung des Exportgeschäfts, besonders im Bereich der Elektronikindustrie, und des Anstiegs der Rohstoffpreise, ist für das aufstrebende Asien 2010 ein starkes Wachstum von 8,3 Prozent zu erwarten. Dies kommt vor allem Indonesien und Malaysia zugute. "In den letzten Monaten hat sich der innerasiatische Handel enorm entwickelt. Er gleicht die fehlenden Aufträge aus den USA und Europa aus. Alle ASEAN-Staaten sind involviert und profitieren davon", stellt der Coface-Chef für Asien, Jean-Claude Speitel, fest. In zwei Ländern muss die Entwicklung allerdings weiter im Auge behalten werden. Aufgrund der politischen Unsicherheiten steht Thailands Bewertung mit A3 weiterhin unter negativem Ausblick. Dies gilt auch für das Rating Vietnams mit B. Mit dem hohen Defizit in der Leistungsbilanz, den geringen Währungsreserven und dem Abwertungsdruck auf den Dong zeigt die finanzielle Situation des Landes anhaltende Schwächen. Dennoch wird für beide ASEAN-Mitglieder in 2010 wieder ein stabiles Wachstum erwartet (6,5 bzw. 3,5 Prozent). Mehr zur aktuellen Einschätzung der Länderrisiken von Coface auf www.coface.at. Länderratings und Informationen zu Zahlungsausfällen sind dort unter der Rubrik "Country Risk and Economic Research" kostenlos abrufbar. Im Anhang finden Sie eine Übersichtstabelle vom Coface Länderrating Juli 2010. Foto Martina Dobringer elektronisch unter: http://www.prime.co.at/090522_1.html Coface Austria & Coface Central Europe Coface Austria, mit Zentrale in Wien und Niederlassungen in Polen, Ungarn, Litauen, Lettland, Slowakei, Tschechien, Rumänien und Bulgarien ist seit Gründung 1954 der Partner am heimischen Markt für Kreditversicherungen. Seit 1997 ist Coface Austria Tochter der französischen Coface und damit Teil eines der drei Global Player am Kreditversicherungsmarkt. Die Schwestergesellschaft Coface Central Europe ist seit 20 Jahren Marktführer für Wirtschaftsinformationen in 13 zentraleuropäischen Ländern. Ergänzend bietet man in der gesamten Region Inkassoservices an. Coface Central Europe ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Coface (75 Prozent) und des KSV1870 (25 Prozent). Seit 2002 ist Wien innerhalb des Coface Konzerns Headquarter für Zentral- und Osteuropa, die gesamte Region zählt bereits über 700 MitarbeiterInnen. Coface Ziel von Coface ist die Vereinfachung des globalen B2B-Geschäfts mittels der 4 Geschäftssparten Kreditversicherung, Wirtschaftsinformation und -bewertung, Inkasso und Factoring. Diese ermöglichen die teilweise oder komplette Auslagerung des Forderungsmanagements sowie die Finanzierung und Versicherung der Forderungen. 6.600 Mitarbeiter/innen in 67 Ländern bieten 130.000 Kund/innen, darunter 45% der 500 größten Unternehmen, weltweit lokales Service an. Coface ist die Tochter der französischen Bank Natixis (Stammkapital 12,7 Mrd. Euro, Ende Dezember 2009). Anhänge zu dieser Aussendung finden Sie als Verknüpfung im AOM/Original Text Service, sowie über den Link "Anhänge zu dieser Meldung" unter http://www.ots.at Rückfragehinweis: Coface Austria Holding AG Susanne Krönes Head of Marketing and Communications Tel.: 01/515 54 - 512 oder mailto:[email protected] Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4199/aom *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0067 2010-07-14/10:04 141004 Jul 10

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