UNI ruft Santander auf, die Einschüchterungskampagne gegen die für Gewerkschaften kämpfenden Angestellten einzustellen

Nyon (ots) - Bankangestellte und ihre Gewerkschaften in allen
Teilen der Welt verlangen vom spanischen Bankriesen Santander den Respekt seiner Angestellten, wo immer diese tätig sind.

UNI Finanz Global Union führt eine internationale Gewerkschaftsdelegation an, die heute in Boston Santander-Angestellte in den Vereinigten Staaten in ihrem Kampf für Gewerkschaftsvertretung unterstützt. Zurzeit gibt es in den USA keine anerkannte Gewerkschaft für die Beschäftigten der im Besitz der Bankengruppe Santander befindlichen Sovereign.

Sovereign-Angestellte kämpfen für ihr Recht auf Vertretung durch Gewerkschaften, doch hat die Konzernleitung ein Klima der Angst geschaffen und versucht, mit Einschüchterungs- und Schikanierungs-Massnahmen die Angestellten an einem Gewerkschaftsbeitritt zu hindern.

UNI und die globale Gewerkschaftsallianz bei Santander rufen nun den Santander Chairman Emilio Botín auf, die Neutralität der Unternehmensleitung in der Kampagne zur gewerkschaftlichen Organisierung der Sovereign-Angestellten zur gewährleisten.

"Die Beschäftigten der Santanter-Bank 'Sovereign' verlangen eine Gewerkschaft, doch droht die Unternehmensleitung denen, die eine Gewerkschaft bilden wollen, mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes", erklärte Oliver Roethig, Leiter von UNI Finanz. "Santander beschäftigt in vielen anderen Ländern Tausende von gewerkschaftlich organisierten Angestellten, und wir sind konsterniert über die gewerkschaftsfeindliche Haltung der Bank in den Vereinigten Staaten."

Einige Angestellte, die die Gewerkschaft unterstützten, wurden bereits fristlos entlassen, und anderen wurde klar gemacht, dass sich die Bank jeder Gewerkschaftsvertretung für das Personal kategorisch widersetzt.

Die UNI-Delegation fordert Santander auf, die von der unfairen Entlassung betroffenen Personen wieder einzustellen und auf jeden weiteren Eingriff in das Recht der Angestellten, Gewerkschaften zu bilden, zu verzichten. Sie wird Santander zudem nahe legen, ein globales Abkommen zu unterzeichnen, das die Rechte der Beschäftigten in den Vereinigten Staaten und auf der ganzen Welt schützt und gewährleistet.

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