Gesund arbeiten gegen Frühpensionshoch

NÖGKK bietet Know-How zur Betrieblichen Gesundheitsförderung

St. Pölten (OTS) - In die Diskussion um die Sicherung des Pensionssystems - konkret um die Reduktion krankheitsbedingter Frühpensionen - hat das WIFO mit dem Vorschlag aufhorchen lassen, die Betriebe mehr in die Pflicht zu nehmen. Als Vorbild zitierte das WIFO Finnland und die Niederlande, wo Betriebe eine längere Zeit die Pensionen krankheitsbedingt freigesetzter Mitarbeiter selbst bezahlen bzw. einen höheren Krankenversicherungsbeitrag für ihre Mitarbeiter zahlen müssen.

Die NÖGKK setzt ebenfalls auf das Engagement der Arbeitgeber, wenn es darum geht, eine gesunde Arbeitswelt zu schaffen. Allerdings nicht mit Sanktionen, sondern mit Unterstützung und Know How - über Projekte von Betrieblicher Gesundheitsförderung.

Dazu NÖGKK-Generaldirektor Konrad Köck: "Seit fünf Jahren begleiten wir NÖ Betriebe mit großem Erfolg. Unsere Projekte basieren auf internationalen Qualitätsstandards - dazu sind wir als Mitglied des europäischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung verpflichtet."

Wie wirkt betriebliche Gesundheitsförderung? Mitarbeiter und Betriebsleitung orten gemeinsam Gesundheitsbelastungen im Betrieb und suchen nach Lösungen, diese zu verringern. Da dies im Setting passiert, also in der "Lebenswelt Betrieb", wirken die Maßnahmen langfristig und erreichen viele Menschen.

Der Erfolg der Betrieblichen Gesundheitsförderung ist dreifach:

- Kostenreduktion für Betriebe durch weniger Fehlzeiten, da diese Programme nachweislich zu einer Reduktion von Absentismus (Krankenstand oder krankheitsbedingte Frühpension) führen

- Mehr Lebensqualität für den Einzelnen

- Kostenersparnis für das Sozialsystem

NÖGKK-Obmann Gerhard Hutter: "Wir sprechen von einer win-win-win-Situation - alle profitieren von nachhaltigen gesundheitsförderlichen Projekten." Laut wissenschaftlicher Erhebungen birgt Betriebliche Gesundheitsförderung ein volkswirtschaftliches Einsparungspotenzial von 3,6 Milliarden Euro pro Jahr!

Bemerkenswert ist auch die Verschiebung der gesundheitlichen Auswirkungen von vorwiegend körperlichen Beschwerden (z. B. Rückenschmerzen) hin zu psychischen Diagnosen, ausgelöst durch chronischen Stress, dauernde Erreichbarkeit, Probleme mit Vorgesetzten und Kollegen, erhöhter Arbeitsdruck etc. In den EU-Staaten betragen die jährlichen Kosten durch arbeitsbedingten Stress 20 Milliarden Euro! In einem Spezialprojekt "Arbeit im Einklang mit dem Leben" setzt das Europäische BGF-Netzwerk und damit auch die NÖGKK gezielte Strategien gegen diese Entwicklung.

Infos: Leo Manseder, 050899/6215

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