SP-Deutsch: Maßnahmen der Stadt Wien für mehr Sicherheit greifen!

Wien (OTS/SPW) - "Für den Rückgang der Kriminalität gebührt den Anstrengungen der Wiener Polizistinnen und Polizisten Dank und Anerkennung! Obwohl sie vom Innenministerium nach wie vor schmählich im Stich gelassen werden, leistet die Exekutive hervorragende Arbeit", betonte der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Christian Deutsch am Freitag. "Erwartungsgemäß schreckt die Wiener ÖVP und ihr Sicherheitssprecher nicht davor zurück, die tolle Leistung der Wiener Polizistinnen und Polizisten ÖVP-Innenministerin Maria Fekter an die Fahne zu heften. Auf diese Weise soll verschleiert werden, dass es trotz Überstundenbelastung und chronischem Personalmangel keinerlei Aufstockung gegeben hat. Anders als von Fekter behauptet, versehen heuer 200 Polizisten weniger ihren Dienst auf Wiens Straßen. Unsicherheitsministerin Maria Fekter bleibt weiter untätig, während ihre Beamten bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gehen müssen", kommentierte Deutsch entsprechende Aussagen von Wolfgang Ulm.****

In dieser schwierigen Situation, so Deutsch, könne sich die Wiener Polizei auf die bewährte Unterstützung durch die Stadt verlassen:
"Unsere vielfältigen Maßnahmen greifen: Die Polizei wurde durch die Übernahme des Pass-, Melde- und Fundwesens spürbar von administrativen Arbeiten entlastet. Im Bereich der Prävention arbeiten Polizei und Stadt Hand in Hand und informieren die Bevölkerung laufend vor Ort in den Bezirken. Genauso positiv hat sich die Förderung des Einbaus von Sicherheitstüren ausgewirkt." Darüber hinaus unterstütze Wien die Polizei auch materiell: "Allerdings wurden zehn von der Stadt finanzierte Tatortkameras, die im Innenministerium für Wien vorgesehen waren, abgezogen und in andere Bundesländer geschickt."

Abschließend hielt Deutsch fest: "Faktum ist: Zwischen 2000 und 2006 wurden in Wien 1.000 Polizisten eingespart. Von diesem Aderlass hat sich die Wiener Polizei bis heute nicht erholt. Der Wiener ÖVP-Sicherheitssprecher sollte endlich aufhören, seine im Grunde verfassungswidrige Forderung nach einer Stadtwache gebetsmühlenartig zu wiederholen. Wesentlich hilfreicher wäre es, wenn er seine Parteifreundin Fekter ermahnen würde, sich an der Stadt Wien ein Beispiel zu nehmen und der Polizei endlich jene Mittel zur Verfügung zu stellen, die diese benötigt. Die Einsatzfreude und das Engagement der Wiener Polizistinnen und Polizisten können das Auslassen der Innenministerin nicht ständig kompensieren!" (Schluss) tr

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ Wien
Tel.: +43 1 534 27/222
wien.presse@spoe.at
http://www.wien.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW0002