SWIFT - ein schmaler Grad

Strassburg (OTS) - Im Europäischen Parlament wurde heute mit großer Mehrheit das neu verhandelte SWIFT-Abkommen verabschiedet. Die Vorgängerversion dieses Abkommens wurde im Februar mehrheitlich abgelehnt.

"Ich bin der Überzeugung, dass bei einer längeren Diskussionsphase, das Ergebnis dieses Abkommens so ausgesehen hätte, dass für beide Seiten - die USA und Europa - ein völlig zufrieden stellendes Resultat erzielt worden wäre," meint die Europaabgeordnete Werthmann.

In Europa soll derzeit ein eigenes Datenextraktionssystem entwickelt werden, das wird einige Zeit in Anspruch nehmen - "doch spätestens dann ist Schluss mit der ständigen Übermittlung von großen Datenmengen - ein Forschritt!", merkt Frau Werthmann an.
"Das Abkommen markiert einen schmalen Grad zwischen dem Schutz von Bürgerrechten - die nicht wie selbstverständlich "vom Himmel gefallen" sind und dem Kampf gegen Terrorismus. Terroristische Akte sind auf das schärfste zu verurteilen. Wäre nur etwas mehr Zeit zur Verfügung gestanden und länger verhandelt worden, dann wäre das Resultat definitiv für alle Beteiligten wesentlich zufriedenstellender ausgefallen," sagt Frau MdEP Angelika Werthmann abschließend.

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