ÖH Uni Graz: Wir ziehen Bilanz

Das Vorsitzteam der ÖH Uni Graz resümiert bei heutiger Pressekonferenz über ein Jahr ÖH Arbeit

Graz (OTS) - Ein Jahr ist seit den letzten ÖH Wahlen vergangen. Die Studierendenproteste haben auch der ÖH Uni Graz zusätzlichen Antrieb gegeben gegen das von der Regierung verursachte Bildungschaos zu kämpfen, was man am Engagement der mehr als 200 überwiegend ehrenamtlichen MitarbeiterInnen deutlich sehen kann.

"Wir haben gezeigt, dass in Österreich eine lebendige Protestkultur möglich ist", resümiert Cengiz Kulac, Vorsitzender der ÖH Uni Graz, und "das Ministerium soll sich für den Herbst schon einmal warm anziehen, wenn sie die Budgets einfrieren", so Kulac weiter.

Die ÖH (Minderheiten-)Exekutive bestehend aus der Koalition von den Grüne und Alternative StudentInnen (GRAS) und dem Verband Sozialistische StudentInnen (VSStÖ) verwirklichte über das Jahr eine Zahl an Projekten auch abseits der Studierendenproteste. So wurde gemeinsam mit der Universität Graz das Projekt Barrierefrei-Studieren initiiert, dass Menschen mit Behinderung den barrierefreien Einstieg ins Studium ermöglich soll. Das Projekt Job-Wohn-Plattform wird gerade finalisiert (www.campusboard.at), der Sozialtopf wurde massive aufgestockt.
Auch im gesellschaftspolitischen Bereich gibt die ÖH ein klares und gutes Bild ab: Das Referat für gleichgeschlechtliche Lebensweisen feierte 10 Jahre Jubiläum mit einer groß angelegten Veranstaltungsreihe. Zu nennen sind hier auch die Antirassismus-Trainings des Referats für Ausländische Studierende, sowie die Selbstverteidigungsworkshops für Frauen des Referats für Feministische Politik und die Unterstützung in Fragen von Diskriminierung und Ausgrenzung.

"Die Umstrukturierung der ÖH Uni Graz ist im letzten Jahr nach dem Wechsel der Exekutivfraktionen gut von Statten gegangen", bringt Harald Braunstein aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz auf den Punkt.

Als ÖH Uni Graz haben wir auch keine Mühen gescheut wenn es um die Abgrenzung zu Rechtsextremismus und Neo-Nazistischem Gedankenguts ging", "und wir werden auch weiterhin nicht davon abweichen die Normalisierung von Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft zu kritisieren und zu bekämpfen", erläutert Marie Fleischhacker, Mitarbeiterin im Vorsitzteam, auch diesen Aspekt der ÖH Arbeit.

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Cengiz Kulac
Vorsitzender ÖH Uni Graz
Tel.: 0676/ 89 75 19 32 1
cengiz.kulac@uni-graz.at

Harald Braunstein
Stv. Vorsitzende ÖH Uni Graz
0676/ 89 75 193 21
harald.braunstein@uni-graz.at

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