• 08.07.2010, 14:27:21
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ÖH Uni Graz: Wir ziehen Bilanz

Das Vorsitzteam der ÖH Uni Graz resümiert bei heutiger Pressekonferenz über ein Jahr ÖH Arbeit

Graz (OTS) - Ein Jahr ist seit den letzten ÖH Wahlen vergangen.
Die Studierendenproteste haben auch der ÖH Uni Graz zusätzlichen
Antrieb gegeben gegen das von der Regierung verursachte
Bildungschaos zu kämpfen, was man am Engagement der mehr als 200
überwiegend ehrenamtlichen MitarbeiterInnen deutlich sehen kann.

"Wir haben gezeigt, dass in Österreich eine lebendige
Protestkultur möglich ist", resümiert Cengiz Kulac, Vorsitzender der
ÖH Uni Graz, und "das Ministerium soll sich für den Herbst schon
einmal warm anziehen, wenn sie die Budgets einfrieren", so Kulac
weiter.

Die ÖH (Minderheiten-)Exekutive bestehend aus der Koalition von
den Grüne und Alternative StudentInnen (GRAS) und dem Verband
Sozialistische StudentInnen (VSStÖ) verwirklichte über das Jahr eine
Zahl an Projekten auch abseits der Studierendenproteste. So wurde
gemeinsam mit der Universität Graz das Projekt Barrierefrei-Studieren
initiiert, dass Menschen mit Behinderung den barrierefreien Einstieg
ins Studium ermöglich soll. Das Projekt Job-Wohn-Plattform wird
gerade finalisiert (www.campusboard.at), der Sozialtopf wurde massive
aufgestockt.
Auch im gesellschaftspolitischen Bereich gibt die ÖH ein klares und
gutes Bild ab: Das Referat für gleichgeschlechtliche Lebensweisen
feierte 10 Jahre Jubiläum mit einer groß angelegten
Veranstaltungsreihe. Zu nennen sind hier auch die
Antirassismus-Trainings des Referats für Ausländische Studierende,
sowie die Selbstverteidigungsworkshops für Frauen des Referats für
Feministische Politik und die Unterstützung in Fragen von
Diskriminierung und Ausgrenzung.

"Die Umstrukturierung der ÖH Uni Graz ist im letzten Jahr nach dem
Wechsel der Exekutivfraktionen gut von Statten gegangen", bringt
Harald Braunstein aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz auf den Punkt.

Als ÖH Uni Graz haben wir auch keine Mühen gescheut wenn es um die
Abgrenzung zu Rechtsextremismus und Neo-Nazistischem Gedankenguts
ging", "und wir werden auch weiterhin nicht davon abweichen die
Normalisierung von Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft zu
kritisieren und zu bekämpfen", erläutert Marie Fleischhacker,
Mitarbeiterin im Vorsitzteam, auch diesen Aspekt der ÖH Arbeit.

Rückfragehinweis:

Cengiz Kulac
   Vorsitzender ÖH Uni Graz
   Tel.: 0676/ 89 75 19 32 1
   mailto:cengiz.kulac@uni-graz.at
   
   Harald Braunstein
   Stv. Vorsitzende ÖH Uni Graz
   0676/ 89 75 193 21
   harald.braunstein@uni-graz.at

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