• 07.07.2010, 12:22:53
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NEWS: Karl fordert von Unis "mehr Fantasie" beim Geldauftreiben

Neuer Vorstoß für Studiengebühren: "Studium wird bei uns oft als wertlos betrachtet, weil es nichts kostet"

Wien (OTS) - "Unis haben Autonomie. Ich erwarte mir, dass sie beim
Geldauftreiben kreativer sind und etwa Kooperationen mit Wirtschaft
und Industrie eingehen - für Laborplätze, Praktika, Stipendien - wie
es Fachhochschulen vormachen und an einigen Unis schon passiert",
antwortet ÖVP-Wissenschaftsministerin Beatrix Karl im Gespräch mit
dem Donnerstag erscheinenden Nachrichtenmagazin NEWS den
Uni-Rektoren, die zuletzt über Geldmangel klagten. Generell sollten
Unis im Bereich Finanzierung "mehr Fantasie" aufbringen.

Karl kann sich vermehrt Halbprofessuren vorstellen, die wohl nicht
zuletzt auch kostengünstiger sind: "Ich finde es wichtig, dass
Lehrende auch in der Praxis tätig sind, etwa als Steuerberater oder
Anwalt."

An die Studenten gerichtet appelliert die Ministerin: "Mich hat im
Studium niemand an der Hand geführt. Von Studierenden erwarte ich
auch, dass sie sich das Studium selbstständig organisieren." Wenig
erfreut ist die Ministerin über den Unterschied des Werts eines
Studiums in den USA und in Österreich: "Bei uns wird das Studium oft
als wertlos betrachtet, weil es nichts kostet."

Rückfragehinweis:
Sekretariat NEWS
Chefredaktion
Tel.: (01) 213 12 DW 1103

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