- 07.07.2010, 09:04:37
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Allianz: Sicheres Packen sichert Urlaubsgenuss
Wien (OTS) - Mehr als die Hälfte aller Österreicher fährt mit dem
Auto in den Urlaub. Die Allianz rät daher, unbedingt auf das richtige
Verstauen des oft umfangreichen Gepäcks zu achten, um nicht eine
Vormerkung, 5.000 Euro Strafe oder gar Menschenleben zu riskieren.
- HINWEIS: Beachten Sie bitte auch folgenden Video-Link:
http://www.youtube.com/watch?v=LKJKmAzb6_Q
Wenn eine Familie auf Urlaub fährt, kommt schon einiges zusammen,
das sich bedrohlich vor dem noch leeren Kofferraum des Wagens
aufbaut. Und in der allgemeinen Hektik des Aufbruchs wird dann der
richtigen Beladung des Fahrzeugs oftmals wenig oder gar keine
Aufmerksamkeit geschenkt. "Doch für das sorgfältige Einpacken sollte
man sich jedenfalls ausreichend Zeit nehmen", rät Ing. Gerhard
Bernard, Schadenleiter der Allianz. Denn bereits bei niedrigen
Geschwindigkeiten können Gepäckstücke die Rücksitzlehnen
durchschlagen und Fahrzeuginsassen verletzen. "Und auf die Hutablage
gehören wirklich nur Hüte - und im Idealfall ist sie überhaupt frei",
so Bernard. Denn stark eingeschränkte Sicht kann auch andere
Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen.
Alles an seinen Platz
Die Ladung im Kofferraum sollte stabil positioniert und gut
fixiert werden. Für schwere Gepäckstücke eignen sich dafür feste
Zurrgurte - keinesfalls Gummispanner verwenden, denn die geben im
Fall einer Vollbremsung nach! In den Hohlräumen zwischen großen
Gepäckteilen finden Badetücher einen guten und sinnvollen Platz. Über
die Rücksitzoberkante darf das Gepäck in Kombis auf keinen Fall
hinausragen. Und wer auf Nummer Sicher gehen möchte, schafft sich ein
stabiles Gepäcknetz und eine rutschhemmende Unterlage an.
Aufs Dach nur Leichtgewichtiges
Ein ganz eigenes Kapitel sind die Dachträgerboxen. Sie bieten zwar
enorm viel Stauraum, doch gilt es dabei unbedingt die höchstzulässige
Dachlast im Auge zu behalten. "Durch den höheren Schwerpunkt ändert
sich das Fahrverhalten des Wagens - und damit auch Kurvenlage und
Bremsweg", weiß der Allianz Experte. Deshalb ist anzuraten, auf einem
ruhigen Streckenabschnitt eine Probebremsung durchzuführen, um mit
der neuen Situation vertraut zu werden. Gleiches gilt übrigens auch
dann, wenn die eigenen Fahrräder auf dem Autodach mit in den Urlaub
reisen.
Kann ins Geld gehen
Gefährdung durch falsch oder übermäßig beladene Fahrzeuge möchte
auch der Gesetzgeber verhindern. Aus diesem Grund wurde das Delikt
"Gefährdung der Verkehrssicherheit durch Lenken eines Fahrzeugs mit
nicht gesicherter Ladung" in das Vormerksystem aufgenommen. Das
bedeutet, der Lenker bekommt neben einer saftigen Geldstrafe von bis
zu 5.000 Euro einen Eintrag ins Führerscheinregister. Bei einer
zweiten Vormerkung kommt es zu einer gezielten Maßnahme (z. B.
Nachschulung). Bei der dritten Übertretung innerhalb von zwei Jahren
wird der Führerschein für mindestens drei Monate entzogen.
Downloads von http://www.unternehmen.allianz.at/presse/news/
Video und Fotos auf Anfrage auch in höherer Auflösung:
(C) Allianz, Verwendung und Abdruck honorarfrei
- VIDEO: Sicher in den Urlaub
- FOTOS:
* Ing. Gerhard Bernard
* Voller Kofferraum (1600 x 1200)
* Übervoller Kofferraum (1600 x 1200)
* Schlauchboot (1600 x 1200)
* Pressemeldung als PDF
Rückfragehinweis:
Dr. Marita Roloff Unternehmenskommunikation Allianz Gruppe in Österreich Hietzinger Kai 101-105, 1130 Wien Tel: 01/878 07 - 80690, Fax: - 40261 E-Mail: [email protected] Internet: www.allianz.at
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