• 06.07.2010, 10:12:31
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Bures zu Unfallstatistik Jänner - Mai: Erfolgreiche Verkehrssicherheitsarbeit weiter fortsetzen

Niedrigstes Ergebnis der letzten zehn Jahre bei Getöteten durch Alkoholunfälle

Wien (OTS/BMVIT) - Die aktuellen Zahlen der Unfallstatistik der
ersten fünf Monate des Jahres 2010 (Jänner - Mai) zeigen einen
erfreulichen Rückgang sowohl bei den Straßenverkehrsunfällen, den
Verletzen als auch den Getöteten: 8,9 Prozent Rückgang bei den
Unfällen (2010: 11.006; 2009: 12.075), 9,2 Prozent Rückgang bei den
Verletzten (2010: 14.419; 2009: 15.883) und 13,2 Prozent Rückgang bei
den Getöteten (2010:198; 2009:228). Verkehrsministerin Doris Bures
zeigt sich erfreut über diese positive Entwicklung: "Das Bündel an
Maßnahmen, das wir im letzten Jahr umgesetzt haben, gemeinsam mit
Bewusstseinsbildung und verstärkten KontrolleN durch die Polizei
zeigt Wirkung. Ich werde den eingeschlagenen Weg für mehr
Verkehrssicherheit auf unseren Straßen weiter fortsetzen." ****

Positiv beurteilt Ministerin Bures auch den Rückgang beim
Unfallgeschehen mit alkoholisierten Beteiligten im Jahresvergleich
2009/2010: Minus 11,9 Prozent bei den Unfällen (2010: 739; 2009:
839), minus 15,1 Prozent bei den Verletzten (2010: 993; 2009: 1.169)
und minus 56,5 Prozent bei den Getöteten (2010: 10; 2009: 23), dies
ist der höchste prozentuelle Rückgang und gleichzeitig das niedrigste
Ergebnis bei den Getöteten durch Alkounfälle der letzten 10 Jahre.
"Mit den härteren Strafen und der großen Bewusstseinskampagne wollten
wir zeigen, dass Alkohol am Steuer eben kein Kavaliersdelikt ist. Es
ist erfreulich, wenn die Maßnahmen in den Unfallzahlen auch Wirkung
zeigen", so Bures.

Auch beim Unfallgeschehen mit Kindern zeigt sich eine positive
Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr: minus 10,1 Prozent bei den
Unfällen (2010: 878; 2009: 977), minus 11 Prozent bei den Verletzten
(2010: 968; 2009: 1.088) und minus 50 Prozent bei den Getöteten
(2010: 4; 2009: 8).

Die verbesserte Mopedausbildung mit mehr Fahrpraxis im
Straßenverkehr sollte die Anzahl an verunglückten MopedlenkerInnen
verringern. Seit 1. September 2009 gilt die neue Ausbildungsform und
auch hier zeigen sich positive Entwicklungen in der Statistik: Minus
16,5 Prozent bei den Unfällen (2010: 1.043; 2009:1.249), minus 18,1
Prozent bei den verletzte MopedlenkerInnen(2010: 1.109; 2009: 1.354)
und minus 42,9 Prozent bei Getöteten (2010: 4; 2009: 7).

Bures, möchte diesen positiven Trend weiter verstärken und
appelliert: "Jeder Einzelne kann seinen Teil dazu beitragen, dass auf
Österreichs Straße nicht das Recht des Stärkeren gilt, sondern ein
intelligentes Miteinander und Rücksichtnahme auf die Schwächeren. Wir
alle können unseren Beitrag leisten, jeden Tag." Die
Verkehrsministerin hofft, dass sich dieser positive Trend weiter
festigt und Österreich bei der Verkehrssicherheit auch im
internationalen Vergleich weiter aufholt.

Hintergrund: Ministerin Bures hat seit Amtsantritt viel getan, um die
Sicherheit auf Österreichs Straßen zu erhöhen

Überblick über die Maßnahmen der Verkehrsministerin:
* Verkehrssicherheitspaket mit höhere Strafen und längerer
Führerscheinentzugsdauer für Raser und Alkolenker, sowie einheitliche
Strafen auf Autobahnen
*Große Bewusstseinskampagne gegen Alkohol am Steuer
*Einführung eines Verkehrscoaching schon beim ersten Alkoholdelikt
mit 0,8 Promille
* Verbesserte Mopedausbildung: Vereinheitlichung der Mopedausbildung
und mehr Praxisstunden im Verkehr.
* Fokus Motorrad-Bremstechnik: bei der Motorradausbildung in den
Fahrschulen wird nun ein Schwerpunkt auf das erlernen der richtigen
Bremstechnik gelegt.
* Kindersicherungsseminare beim Verstoß gegen die
Kindersicherungspflicht. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Susanna Enk, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]

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