Leitner: Keine Entspannung am niederösterreichischen Arbeitsmarkt

Weitere konjunktur- und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen notwendig

St. Pölten, - (OTS/SPI) - "Die Arbeitslosigkeit in Niederösterreich bleibt ungebremst hoch. Zwar konnten im Vergleich zum Juni 2009 im Juni 2010 in Niederösterreich um 1.662 Menschen mehr einen Job finden, demgegenüber stehen aber 1.484 Niederösterreicherinnen und Niederösterreich, die zusätzlich in Schulungsmaßnahmen des AMS aufgenommen wurden. Damit bleibt ein bescheidener Saldo von 178 zusätzlich beschäftigten Landesbürgerinnen, was wirklich nicht für eine Entspannung am Arbeitsmarkt spricht. Grundsätzlich ist anzumerken, dass ein weiterer Anstieg der Arbeitslosigkeit zumindest vorerst verhindert werden konnte", so LHStv. Dr. Sepp Leitner zur aktuellen Arbeitsmarktstatistik.****

Eine weitere Zunahme der Arbeitslosigkeit gab es vor allem in bevölkerungsstarken Bezirken Niederösterreichs. So weisen Gänserndorf, Mödling, St. Pölten, Tulln und Wiener Neustadt weiterhin ein Ansteigen der Arbeitslosenrate zwischen 0,8 und 3,9 Prozent auf. Besondere Problemgruppen sind weiterhin Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren sowie Arbeitslose über 50 Jahre. "Kein Grund also für Jubelmeldungen, sondern ganz klar der Arbeitsauftrag für die Landespolitik, weitere konjunkturbelebende und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zu setzen. Hilfe für die Gemeinden und gleichzeitig Unterstützung für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt würde der seitens der SPNÖ geforderte Zukunftsfonds für kommunale Investitionen bringen. Investitionen in den Gemeinden schaffen nicht nur Arbeitsplätze, sie sorgen auch für die seitens der Wirtschaft dringend benötigten Aufträge. Schulungen und Qualifizierungsmaßnahmen sind ebenso wirkungsvolle Instrumente zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, aber auch zur Besserqualifizierung der Jobsuchenden. Für Niederösterreich müssen nicht nur die weitere Intensivierung und Umsetzung der Angebote des Bundes und des AMS politische Schwerpunkte sein, sondern wir können auch eigene Maßnahmen intensivieren. Anzusprechen sind hier der Ausbau der Überbetrieblichen Lehrwerkstätten und zusätzliche Arbeitsplätze in den Kommunen", so Leitner.
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