Pflanzenhormone und Nährstoffe lindern Wechselbeschwerden

Unternberg/Wien (OTS) - Etwa 15 Prozent der Frauen in Österreich leiden unter Wechselbeschwerden. Das Nachlassen der Hormonproduktion während der Menopause bedeutet oft einen massiven Einschnitt in die Lebensqualität. Pflanzliche Hormone (Phytoöstrogene) und komplexe Nährstoffe können psychische und physische Beschwerden während dieser Zeit auf natürliche Weise abschwächen, zeigt eine österreichweite Studie mit 258 Frauen.

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen bis hin zur Depression sind Beschwerden, die während der Menopause oft eintreten. Abhilfe schaffen Pflanzenhormone kombiniert mit Vitaminen und Mineralien, beweist eine Studie des Institutes für Nährstofftherapie im Lungau in Zusammenarbeit mit Ökopharm. Dabei wurden 258 Frauen in 17 gynäkologischen Arztpraxen drei Monate lang begleitet. Nach einer dreimonatigen Einnahme eines komplexen, isoflavonhaltigen Nährstoffpräparates verbesserten sich deutlich die klimakterische Symptome: Wallungen und starkes Schwitzen reduzierten sich um 43,3 Prozent, depressive Verstimmungen nahmen um 45,7 Prozent ab, Schlafstörungen verbesserten sich um 47,3 Prozent, die Reizbarkeit reduzierte sich um 49,2 Prozent und das Symptom Trockenheit der Scheide um 43 Prozent.

Frauen mit Wechselbeschwerden werden oft allein gelassen.
Obwohl der "Wechsel" einen physiologischen und damit natürlichen Zustand darstellt, fällt die Akzeptanz dieser neuen Situation vielen Frauen sehr schwer. Neben dem Verlust der Reproduktionsfähigkeit kommen dann auch noch Beschwerden hinzu, die der Frau das Leben nicht gerade erleichtern. Einer der wohl bedeutendsten Marker in der Beurteilung von Belastungen ist die Lebensqualität. Der Gynäkologe, Ernährungs- und Vitalstoffexperte Christian Matthai dazu: "Leider werden auch heutzutage immer noch viele Frauen mit Ihren Beschwerden alleine gelassen bzw. bekommen die Botschaft übermittelt das Leid als gegeben zu akzeptieren und damit leben zu müssen", schildert Matthai seine Praxiserfahrungen. Der richtige Lebensstil spielt, wie in vielen Bereichen der Gesundheit, auch beim Wechsel eine zentrale Rolle."

Wer gesund lebt, hat weniger Beschwerden

Untersuchungen zeigen, dass Frauen die sich gesund ernähren, sich regelmäßig körperlich betätigen und Stress erfolgreich kompensieren können, wesentlich seltener an Beschwerden leiden als Frauen die das nicht tun. Dabei spielen Vitalstoffe eine zentrale Rolle. Auch Pflanzenhormone stellen für die Patientin, nach wie vor, eine sehr willkommene Alternative zur klassischen Hormonersatztherapie dar. Die Wirksamkeit der Pflanzenhormone, genauer gesagt der Isoflavone, wurde in den letzten Jahrzehnten vielfach untersucht. Die östrogene Wirkung der in Sojaprodukten, Hülsenfrüchten oder Rotklee enthaltenen Pflanzenhormone kann zur Verbesserung der Lebensqualität oder zur Linderung von Beschwerden, insbesondere während der frühen Phase des Wechsels, beitragen. Das Studienergebnis zeigt deutlich die positive Wirkung von Isoflavonen mit komplexen Nährstoffen.

Eingehende Beratung in der Apotheke

Die Vizepräsidentin des Österreichischen Apothekerverbandes, Ilona Leitner, bestätigt "in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom an Vitaminpräparaten." Leitner weist auf die Bedeutung einer eingehenden Beratung des Konsumenten durch den Arzneimittelfachmann Apotheker hin: "Nicht alles, was in diesem Bereich angeboten wird, ist sinnvoll und wirksam. Das stumme Regal in den Supermärkten wird dem Aspekt der Aufklärung und Beratung nicht gerecht. Daher ist es umso wichtiger, seriöse Informationen zu den Produkten weitergeben zu können.

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