Marek zu Häupl: "Fürchtet sich die Wiener SPÖ vor Transparenz?"

Wieso explodiert in ausgelagerten Gesellschaften der Stadt Wien im Wahljahr der Werbeaufwand?

Wien (OTS) - Mit Verwunderung nimmt Christine Marek, Landesparteiobfrau der ÖVP Wien, die heutigen Aussagen von SP-Chef Häupl in der Tageszeitung "Österreich" zur Kenntnis: "Die SPÖ Wien bangt wohl um ihr verfilztes System an nahe stehenden Unternehmen, ausgegliederten Gesellschaften und der nebulosen Verbindung zur roten Stadtpolitik. Wichtige Vitalfunktionen der Stadt - von der Energieversorgung übers Wohnen bis zum öffentlichen Verkehr - sind zwar parteipolitisch dominiert, aber gleichzeitig jeglicher politischen Kontrolle entzogen."

Niemand könne heute nachvollziehen, wie genau die Mittelflüsse zwischen den Ebenen stattfinden und ob wirklich jede der millionenschweren Inseratkampagnen der ausgelagerten Gesellschaften wirklich nur der unternehmerischen Imagebildung dient. "Gerade wenn man sich die seitenlangen Sonderbeilagen und täglichen Jubelinserate anschaut, fragt sich der Steuerzahler zu Recht, wieso die ausgelagerten Gesellschaften gerade im Wahljahr einen derartig monströsen Werbebedarf haben. Hier darf es keinerlei Vorbehalte geben, denn es ist das Steuergeld der Wienerinnen und Wiener, mit dem hier ohne jegliche Transparenz jongliert wird."

Marek fordert deshalb einen gläsernen Umgang mit Steuergeld, "denn niemandem in Wien ist logisch erklärbar, wieso zwar die Gebühren immer höher werden, statt den Leistungen aber nur der Werbeaufwand steigt. Gerade in Zeiten angespannter Budgets und immer weniger Geld im Börsel wäre Häupl gut beraten, den Wienerinnen und Wienern reinen Wein einzuschenken. Die Brot-und-Spiele-Politik der SPÖ ist sicher zu wenig in diesen Zeiten."

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