• 02.07.2010, 12:18:13
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SP-Vettermann an ÖVP Wien: "Allgemeinwissen - nicht genügend!""

Wien (OTS/SPW-K) - "Für eine ehemalige Unternehmerin aus der
Baubranche und Wiener VP-Stadträtin ist es mehr als beschämend, wenn
Leeb Journalisten einen Baucontainer als angebliche Mobilklasse
verkaufen will und durch ihre offensichtliche Unkenntnis auch noch
ihre eigene ÖVP-Chefin blamiert", reagierte heute der Wiener
SPÖ-Bildungssprecher SP-Gemeinderat Heinz Vettermann auf ein
Pressegespräch von VP-Stadträtin Isabella Leeb und VP-Obfrau
Christine Marek.

Offensichtlich hätten weder Leeb noch Marek jemals selbst eine
Mobilklasse in Wien besichtigt, so Vettermann: "Sonst wüssten sie,
dass bei diesen temporären mobilen Lösungen auf höchste bauliche
Standards Wert gelegt wird und die Klassen von den Schülerinnen und
Schülern gut angenommen werden." Auch das Interesse und der Einsatz
für neue Schulen in Wien und Schulsanierungen sei bei Marek und Leeb
schwach ausgeprägt, betonte Vettermann: "Erst diese Woche wurden zum
Beispiel im Gemeinderat die Bauvorbereitungen für den neuen
Schulcampus am Hauptbahnhof und eine Reihe von Schulzubauten und
Erweiterungen beschlossen - offenbar war dies der ÖVP nicht wichtig
genug, denn sie hat konsequent dagegen gestimmt. Warum also jetzt
diese künstliche Aufregung?"

Ingesamt werde Wien in den kommenden Jahren mehr als 102 Mio. Euro in
die Errichtung neuer Schulen bzw. Schulerweiterungen investieren -
"und in diesem Jahr fließen weitere 50 Mio. Euro in Schulsanierungen
in 125 Schulen in Wien", betonte Vettermann. "Wenn Christine Marek
nicht ständig als 'ahnunglos' bezeichnet werden will, sollte sie
endlich einmal damit anfangen, uns allen das Gegenteil zu beweisen",
so der Gemeinderat.

Es sei klar, dass das Beherrschen der deutschen Sprache für eine
positive Bildungslaufbahn und auch den Berufseinstieg unentbehrlich
sei. Daher werde in Wiens Schulen nichts dem Zufall überlassen,
sondern durch zahlreiche Maßnahmen aktiv unterstützt, unterstrich
Vettermann. "Dazu zählt beispielsweise die Vorziehung der
SchülerInneneinschreibung, wodurch Kinder, die noch nicht schulreif
sind, bis zu zwei Jahre gefördert werden. Darüber hinaus gibt es
gezielte Deutsch-Sprachförderkurse, Begleitunterricht mit
zusätzlichen LehrerInnen, interkulturelle Projektarbeit, aber auch
muttersprachlichen Unterricht, um die Sprachkompetenz insgesamt zu
erhöhen. Die Kritik der VP geht hier völlig ins Leere", so Vettermann
abschließend. (Schluss)

Rückfragehinweis:

SPÖ Rathausklub, Presse
   Mag. Louis Kraft
   Tel.: (01) 4000-81 943
   mailto:[email protected]
   http://www.rathausklub.spoe.at
   
   Fax: (01) 533 47 27-8192

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