Wehsely: Kinder- und Jugendpsychiatrie wird stetig ausgebaut

Wien (OTS) - Kinder und Jugendliche haben auf ihrem Weg ins Erwachsenenalter manche Hürden zu bewältigen. Umso schwieriger wird es, wenn sie zudem mit psychischen Problemen zu kämpfen haben oder psychisch erkranken. Wien nimmt in der psychiatrischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen eine Vorreiterrolle ein. "Der stetige Ausbau und die permanente Modernisierung der Kinder- und Jugendpsychiatrie ist für die Wiener Kinder und Jugendlichen von größter Wichtigkeit. In den vergangenen drei Jahren wurden daher die Abteilungen für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Rosenhügel und im AKH Wien massiv erweitert, im neuen Krankenhaus Nord wird eine dritte Abteilung entstehen. Heute können wir die komplett neu gestaltete Kinderstation am Rosenhügel eröffnen - eine Umgebung, perfekt für die Bedürfnisse spielender Kinder", erklärte die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely am Freitag. Insgesamt stehen in Wien 64 Betten für die stationäre Behandlung zur Verfügung, 28 davon am Rosenhügel. Zudem gibt es seit 2007 einen kinder- und jugendpsychiatrischen Liaisondienst, auch betreute Wohngemeinschaften wurden weiter ausgebaut. *****

Die neu adaptierte Kinderstation des Krankenhauses Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel verfügt fortan über noch weitläufigere Aufenthalts- und Therapieräumlichkeiten sowie einen direkten Zugang zum Therapiegarten. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro.

Die Umbau- und Adaptierungsarbeiten der Kinderpsychiatrischen Station starteten im August vergangenen Jahres. Auf der ganzen Station wurde das Raumangebot vergrößert und die Übersicht verbessert. Alles ist bunter, jugendlicher und wohnlicher gestaltet. Der direkte Zugang in den überblickbaren Garten ermöglicht den Weg ins Grüne. Eine kleine Küche steht für gemeinsames Kochen bereit. Je nach Bedürfnis bietet die Station eine "ruhige" und eine "lebhafte" Zone. Auch für notwendige Mutter-Kind-Aufnahmen ist man gut vorbereitet - und allfällige notwendige schwierige Trennungssituationen können besser bewältigt werden.

An der Kinderpsychiatrischen Station werden unter anderem Kinder mit Bindungsstörungen, Posttraumatischen Belastungsstörungen, Anpassungsstörungen, Entwicklungsverzögerungen oder Störungen des Sozialverhaltens sowie Zwangsstörungen behandelt. Die Therapie dieser Erkrankungen erfordert intensive multidisziplinäre Maßnahmen sowie eine Aufenthaltsdauer von zumeist mehren Wochen. "Neben den geeigneten therapeutischen Möglichkeiten hat auch die positive Gestaltung des Stationsalltags einen hohen Stellenwert. Durch die optimalen Bedingungen, die wir hier nun haben, ist dies nunmehr in einem verbesserten Ausmaß möglich", so Abteilungsvorstand Prim. Dr. Ralf Gössler. (Schluss)mov/cl/me

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