Zinggl zu Leopold Museum: "Jetzt endlich zusammenführen, was zusammengehört"

Grüne: Jetzt Chance für neue Strukturen in der Museumslandschaft nutzen

Wien (OTS) - "Der Tod von Rudolf Leopold eröffnet der Regierung eine neuerliche Chance, die Museumslandschaft adäquat zu gestalten", erklärt der Kultursprecher der Grünen Wolfgang Zinggl. "Jahr für Jahr ärgern sich hunderttausende TouristInnen darüber, dass sie, um einen halbwegs konzisen Überblick über das Werk Schieles oder Klimts zu erhalten, vier Wiener Museen besuchen müssen. Diese wenig erquickliche Situation könnte nun behoben werden."

Schon gestern hat der Kulturausschuss des Parlaments ein grundsätzliches Bekenntnis zur Fusion von Volkskunde- und Völkerkundemuseum sowie zur Herauslösung des Letzteren aus dem KHM-Verbund abgelegt. "Dieser Schwung könnte sich nun auch auf die fragmentierten Kunstmuseen übertragen", hofft Zinggl. "Doppelgleisigkeiten, überlappende Sammlungsschwerpunkte und Blockbuster-Konkurrenzprogrammierungen müssen endlich der Vergangenheit angehören. Jetzt gilt es zusammenzuführen, was zusammengehört."

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