- 01.07.2010, 09:52:46
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AK: Nicht an der Sprit-Preisschraube vor den Ferien drehen!
Appell an Mineralölfirmen, Preise nicht zu erhöhen
Wien (OTS) - Darf?s ein bisserl mehr sein? Die Autofahrerclubs
bestätigten, dass sich die Mineralölfirmen ein zusätzliches
Körberlgeld mit Preiserhöhungen kurz vor den Ferien oder dem
"Feiertagszuschlag" holen, kritisiert die AK. "Nur ein Cent
Spritpreiserhöhung kostet die Autofahrer in Österreich rund 300.000
Euro pro Tag", sagt AK Präsident Herbert Tumpel. "Das kann nicht
sein! Die Spritpreise sind ohnehin hoch und das trifft die Pendler am
härtesten", so Tumpel. Die AK appelliert an die Mineralölfirmen, vor
den Ferien die Preise nicht in die Höhe zu schrauben. Außerdem würden
die AutofahrerInnen durch eine Erhöhung der Mineralölsteuer
zusätzlich draufzahlen. Das kommt für die AK nicht in Frage!
Im Jahres-Vergleich Juni sind die Dieselpreise um durchschnittlich
zehn Prozent in die Höhe gegangen, die Eurosuperpreise um sechs
Prozent. Das zeigt die AK Treibstoffpreis-Analyse bei knapp 1.480
Tankstellen in ganz Österreich. Durch die hohen Spritpreise zahlt
heute ein Pendler von Gänserndorf nach Wien (rund 35 Kilometer für
einen Arbeitsweg) um 100 Euro mehr im Jahr fürs Tanken als noch im
Vorjahr.
Eine vorgeschlagene Erhöhung der Mineralölsteuer um zehn Cent pro
Liter würde für einen Durchschnittspendler nochmals Mehrkosten von
120 Euro im Jahr bedeuten. "Das kann nicht sein, dass die Autofahrer
draufzahlen - vor allem jene, die auf ihr Auto angewiesen sind auf
den Weg in die Arbeit", betont Tumpel.
AK Tipps für KonsumentInnen, die mit dem Auto in den Urlaub
fahren: Wenn möglich das Tanken an den Autobahntankstellen vermeiden!
Denn durchschnittlich liegen die Preise an den Autobahntankstellen um
elf Prozent höher als an den "normalen" Tankstellen. Generell gilt:
Diskonter sind billiger - im Durchschnitt um ein bis zwei Cent pro
Liter als Markentankstellen. Wer Österreich mit dem Auto verlässt,
sollte seinen Tank noch bis oben hin voll füllen - in Österreichs
Nachbarstaaten ist das Tanken mit Ausnahme Sloweniens großteils
deutlich teurer als hier zu Lande.
Rückfragehinweis:
AK Wien Kommunikation
Doris Strecker
Tel.: (+43-1) 501 65-2677, mobil: (+43) 664 845 41 52
mailto:[email protected]
http://wien.arbeiterkammer.at
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