• 29.06.2010, 17:09:49
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  • OTS0310 OTW0310

Pfarrer sehen die Dinge...(2)

Pfarrer wollen keine Manager sein

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Wien (OTS) - An positiven Aspekten ihres Berufes nennen die
Pfarrer u.a. "Menschen an Lebensübergängen begleiten" (86 Prozent),
Verkündigung des Evangeliums (84 Prozent), Eintreten für Frieden und
Versöhnung (73 Prozent). Deutlich weniger wollen sich zu
"Miss-Ständen in Gesellschaft und Kirche prophetisch äußern" (46
Prozent).

Insbesondere wollen die Pfarrer Seelsorger "an der Seite der
Menschen" sein (93 Prozent), Vorsteher bei der Feier der Sakramente
(77 Prozent), Förderer der Mitarbeit in der Gemeinde (78 Prozent).
Was die Pfarrer nicht sein wollen, stellte sich aber bei der
ORF-Umfrage - die von em. Prof. Paul Zulehner koordiniert wurde
-ebenso deutlich heraus: Nur sieben Prozent wollen Leiter eines
"pastoralen Großraums" sein. Aber viele rechnen damit, dass das in
Österreich in den nächsten zehn Jahren vermehrt das Schicksal der
Pfarrer sein wird. Viele Pfarrer fürchten diesen Rollenwandel, sie
wollen - so Prof. Zulehner - offensichtlich keine Manager werden.
Dem Satz "Im Zuge des Priestermangels wird den Pfarrern zu viel
Arbeit aufgelastet", würden daher auch 75 Prozent der Befragten
zustimmen.

Rückfragehinweis:

Erzdiözese Wien, Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation
   Erich Leitenberger
   1010 Wien, Stephansplatz 4/7/1
   Tel: 01/51552-3591
   E-Mail: [email protected]
   http://presse.stephanscom.at

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