- 29.06.2010, 13:13:09
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Erste Elektroautos ab sofort in Salzburg - Monatliches Sorglospaket zum Fixpreis
Salzburg (OTS) - Im Dezember 2009 wurde die ElectroDrive Salzburg
GmbH - eine 100 Prozent-Tochter der Salzburg AG - vom Klima- und
Energiefonds (KLIEN) als Modellregion für Elektromobilität
ausgezeichnet. Bisher setzte das Unternehmen vor allem auf Zweiräder,
jetzt kommen die ersten Elektroautos der Marke Think City nach
Salzburg. Kunden von ElectroDrive Salzburg sind auch mit vier Rädern
zu einem fixen monatlichen Betrag elektrisch mobil: ein Sorglospaket
zum Fixpreis von 890,- Euro.
Schon bisher setzte die Salzburg AG, bzw. das Tochterunternehmen
ElectroDrive Salzburg, auf eine fixe monatliche Rate für
Elektrofahrzeuge wie Elektrofahrrad, Elektroroller oder Segway.
Inkludiert sind dabei das Fahrzeug, die Ladeinfrastruktur und der
Öko-Strom an den öffentlichen Ladestationen. Mag. August
Hirschbichler, Vorstand der Salzburg AG: "Auch beim Elektroauto gehen
wir diesen Weg konsequent weiter. Unsere Kunden sollen sich um nichts
kümmern müssen. In dem fixen monatlichen Betrag ist alles inkludiert.
Vom Elektroauto, über die Ladebox daheim, dem Öko-Strom bis zum
Service und den Reifen. Ein Sorglospaket für Kunden also." 890, -
Euro netto monatlich werden die ersten Elektroautos der Marke Think
City in Salzburg für Gewerbekunden kosten. Die Kunden bekommen eine
eigene Home-Ladestation, die garantiert, dass getankter Strom nur als
Öko-Strom wieder in das Netz zurückfließt. Die Laufzeit ist auf 48
Monate fixiert, danach können die Kunden das Elektroauto zurück
geben, bzw. erstellt ElectroDrive Salzburg auf Basis der Erfahrungen
dieser Laufzeit ein neues Angebot.
100 Elektroautos bestellt
Über das Unternehmen The Mobility House sind derzeit 100 Think
City bestellt. The Mobility House ist ein gemeinsames Unternehmen von
Salzburg AG und The Advisory House und bietet mit regionalen Partnern
- darunter unter anderem Energieversorgungsunternehmen, Städte oder
Gemeinden - in deren Regionen Elektromobilitätslösungen an. Vorbild
dafür ist das Pilotprojekt in Salzburg. Bisher setzen neben Salzburg
auch das Burgenland und Tirol auf die Dienstleistungen von The
Mobility House. Die Elektrofahrzeuge werden zentral beschafft,
dadurch ergeben sich positive Effekte für die einzelnen Partner in
den Regionen wie z.B. ElectroDrive Salzburg. Derzeit heißt das vor
allem, dass die beteiligten Partner überhaupt Elektroautos erhalten,
zukünftig heißt das, dass durch die Beschaffung in großen Stückzahlen
die Fahrzeuge für die Beteiligten deutlich billiger sein werden. Die
100 Elektroautos sind für alle Partner von The Mobility House
vorgesehen und werden nach eingehender Bestellung vergeben. "Wir
möchten noch im Sommer möglichst viele der ersten Thinks in Salzburg
auf den Markt bringen, immerhin haben wir ja schon etliche Anfragen
von potentiellen Kunden", so Alois Schößwendter, Geschäftsführer von
ElectroDrive Salzburg. Derzeit kooperiert The Mobility House direkt
mit den Autoherstellern, um die Elektroautos überhaupt zu bekommen.
Zukünftig wird The Mobility House als Ergänzung am Markt neben dem
Fahrzeughandel auftreten und mit dem Autohandel kooperieren, d. h.
Elektroautos über den Handel beziehen.
Gesamt-Mobilitätsanbieter für Salzburg
Die Salzburg AG widmet sich dem Thema umweltfreundliche Mobilität
mit Nachdruck: Obusse werden mit Strom aus erneuerbarer Energie
betrieben und das Obus-Netz wird laufend ausgebaut. Die Lokalbahn
fährt mit Strom aus Wasserkraft. Das Projekt ErdgasDrive forciert den
Einsatz von Gas als Energiequelle im Straßenverkehr. Immer mehr Autos
werden mit Biogas und damit CO2-frei betrieben. Eine
Biogas-Produktion wird in Eugendorf gemeinsam mit Bauern betrieben,
drei weitere sind in Vorbereitung.
Weitere Autos Ende 2010
Ende 2010 bzw. Anfang 2011 werden auch Elektro-Autos anderer
Hersteller wie Citroen, Mitsubishi, Smart u. a. in Salzburg
eintreffen. "Wenn man weiß, dass 80 % aller täglichen Fahrten unter
40 Kilometer liegen, dann sind Elektroautos schon jetzt eine clevere
Alternative. Vor allem im Stadtverkehr und den täglichen Fahrten von
und zur Arbeit", so Hirschbichler. "Natürlich sind diese Autos im
Moment noch teuer. Wir haben aber bereits 70 Absichtserklärungen von
Interessenten, die ein solches Elektrofahrzeug als Erster einsetzen
möchten. Zum einen um ihr ökologisches Bewusstsein zu zeigen, zum
anderen um beim Megatrend Elektromobilität von Anfang an dabei zu
sein. Die jetzige Generation von Elektroautos braucht ungefähr ein
Viertel der Treibstoffkosten im Vergleich zu einem Benzinmotor und
ist damit im Betrieb extrem wirtschaftlich. In der Zukunft werden
sich die Anschaffungspreise weiter reduzieren, dann sind Elektroautos
sowohl ökologisch als auch ökonomisch die beste Alternative zum
Verbrennungsmotor", betont Hirschbichler.
Regenerative Energie für Elektrofahrzeuge
"Grundsätzlich ist es unser Ziel, immer Elektrofahrzeuge mit der
Herstellung von erneuerbarem Strom aus Photovoltaik- oder
Biomasse-Anlagen zu koppeln. Diese Kombination aus Elektrofahrzeug
und lokal erzeugter Energie ist fester Bestandteil unseres Konzepts",
so Schößwendter. Studien zeigen, dass selbst bei der Stromerzeugung
in fossilen Kraftwerken die Nutzenergie am Ende der Kette beim
Elektromotor mehr als doppelt so hoch ist als beim Verbrennungsmotor.
Wenn der Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie z. B. Wasserkraft
stammt, ist die Nutzenergie beim Elektromotor sogar fünfmal so hoch
(vgl. Klima- und Energiefonds). Daher setzt ElectroDrive Salzburg
ausschließlich auf erneuerbare Energiequellen.
Funktionsweise und Anwendungen des Elektromotors
Die Drehbewegung eines Elektromotors beruht auf den Kräften, die
verschiedene Magnetfelder aufeinander ausüben. Kurz gesagt wandelt
ein Elektromotor die Kraft, die von einem Magnetfeld auf einen
stromdurchflossenen Leiter einer Spule ausgeübt wird, in
Bewegungsenergie um.
Im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren stellen Elektromotoren über
einen großen Drehzahlbereich ein gleichmäßiges Drehmoment stufenlos
zur Verfügung - ein Getriebe oder eine Kupplung sind dabei ebenso
wenig notwendig wie eine Abgasanlage.
In der Industrie werden Elektromotoren seit über einem Jahrhundert
vor allem zum Antrieb verschiedener Arbeitsmaschinen und
Schienenfahrzeuge eingesetzt.
Aber auch zahlreiche Dinge des täglichen Lebens - ob
Rasierapparat, Mixer, Staubsauger oder Waschmaschine - würden ohne
Elektromotoren nicht funktionieren. Ebenso wie Aufzüge,
Oberleitungsbusse oder gigantische Kreuzfahrtschiffe - überall sorgen
hochentwickelte Elektromotoren für den Antrieb. Selbst Kinder
besitzen oft sogar mehrere Elektroautos - denn auch die berühmte
Carrera-Rennbahn funktioniert nach diesem Prinzip.
Über ElectroDrive Salzburg
Unter dem Titel ElectroDrive Salzburg bietet die Salzburg AG seit
Anfang 2009 Elektromobilität im Abo an. Dabei bekommen Kunden für
eine fixe monatliche Rate ein Elektrofahrzeug, den Zugang zu den
öffentlichen Ladestationen und an diesen gratis Strom zum "Tanken".
Derzeit sind E-Fahrräder, E-Mountainbikes, E-Roller und Segways im
Programm, ab sofort auch die ersten E-Autos. Im Dezember 2009 wurde
Salzburg dafür vom Klima- und Energiefonds (KLIEN) zur Modellregion
für Elektromobilität in Österreich ausgezeichnet. Anfang 2010 wurde
die ElectroDrive Salzburg GmbH, eine 100 % Tochter der Salzburg AG,
gegründet und Alois Schößwendter neuer Geschäftsführer. Bis Ende 2010
wird ElectroDrive Salzburg 50 Ladestationen im gesamten Bundesland
errichtet haben. In den kommenden drei Jahren will ElectroDrive
Salzburg insgesamt 1.000 E-Autos und 950 E-Zweiräder auf Salzburgs
Straßen bringen und damit auch zum Einhalten der Emissionsziele
beitragen.
Über The Mobility House
The Mobility House GmbH (TMH) ist ein gemeinsames Unternehmen von
Salzburg AG und The Advisory House AG. The Mobility House hat es sich
zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit regionalen Partnern - darunter unter
anderem Energieversorgungsunternehmen, Städte oder Gemeinden - in
deren Regionen Elektromobilitätslösungen für Endkunden - analog zum
erfolgreichen Pilotprojekt "ElectroDrive Salzburg" - anzubieten.
Diesen wird somit die Möglichkeit gegeben, kostengünstig
regionenübergreifend elektrisch mobil zu sein. Für die Umsetzung
dieses Ziels bietet TMH seinen lokalen Partnern alle notwendigen
Bausteine, die zum zeitnahen, reibungslosen und kostengünstigen
Aufbau einer regionalen Elektromobilitätsbetreibergesellschaft nötig
sind: Vom Geschäfts- und Prozessmodell, über den Implementierungsplan
und Endkundenprodukte, bis hin zu einem integrierten, innovativen
Gesamtkonzept, das alle wichtigen Bestandteile beinhaltet, um am
Markt für Elektromobilität bestehen zu können.
FOTOS gibt es ab 13.00 Uhr zum Download auf www.salzburg-ag.at/presse
Ein eigenes Infoblatt zum Think City finden Sie ebenfalls zum
Download auf www.salzburg-ag.at/presse
Rückfragehinweis:
Sigi Kämmerer, Bernhard Bauer
Salzburg AG
Tel. 0662/8884-2802
E-mail: [email protected]
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