"MONITOR": Soziale Netze verändern Businessapplikationen

Mobile Kommunikation, Facebook & Co beeinflussen immer stärker die Unternehmens-IT - neue IT-Konzepte sind gefragt

Wien (OTS) - Noch ist die Mehrheit der Unternehmen träge und nur sehr punktuell offen für Web-2.0-Angebote. So lautet der Befund der ERP-Spezialisten Eric Scherer und Christoph Weiss vom Beratungs- und Marktforschungsunternehmen i2s in einem Artikel für das IKT-B2B-Monatsmagazin MONITOR. Die meisten befänden sich mehr oder weniger in einer Testphase, eingesetzt werde etwas nur dann, wenn es auch wirklich funktioniert.

Diese zögerliche Vorgangsweise wird sich aber nicht mehr lange aufrecht halten lassen. Für die modernen Anwender gehören mobile Kommunikation und soziale Netzwerke wie Facebook oder Xing privat schon längst zum Alltag. Sie haben daher einen durchaus spielerischen Zugang zur IT und dem Web 2.0 entwickelt und wollen etwas, das privat wunderbar funktioniert, auch beruflich nutzen können. Für viele IT-Leiter ist diese neue User-Kultur ein Gräuel, zumal sie eine nicht mehr zu kontrollierende Dynamik entwickelt. Allerdings dürfe man nicht vergessen, dass hier auch jede Menge Innovationspotenzial schlummert, unterstreichen Scherer und Weiss.

Der technologische Wandel, der erstmals über den privaten statt des Unternehmensalltags vorangetrieben wird, werde in den kommenden fünf Jahren weiter zunehmen, prognostiziert der IKT-Marktforscher Gartner. "Für die Unternehmen bedeutet dies, dass sie versuchen müssen, die Veränderungen von Verhaltensweisen und neue Technologien in ihre etablierte Unternehmenskultur und -infrastruktur zu integrieren", betonen Scherer und Weiss.

Standardisierung und Prozessorientierung, so wie sie seit den "Gründerjahren" der ERP-Systeme im Vordergrund stehen, sind damit faktisch überholt. Gefragt seien vielmehr vollkommen neue Konzepte, die auch die Beteilung der User zulassen müssen:
"IT-Anwendungslandschaften im Unternehmen werden immer mehr zu basisdemokratischen Systemen. Das Wissensmonopol der IT-Abteilungen wird damit gebrochen", so die ERP-Experten. Mehr dazu finden Sie in der aktuellen Ausgabe des MONITOR.

Weitere Themen im aktuellen Heft:

  • aktuelle CRM- und Reporting-Trends
  • die wirtschaftlichen Möglichkeiten von Open-Data-Initiativen
  • die Problemstellungen rund um die Speicherung von Daten auf Vorrat

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