• 28.06.2010, 14:56:46
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Heinisch-Hosek: Einkommenstransparenz ist Gebot der Stunde

WIFO-Studie bestätigt bestehende Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern

Wien (OTS) - "Auch die heute präsentierte WIFO-Studie bestätigt
zum wiederholten Mal, dass Frauen einfach nur deswegen schlechter
bezahlt werden, weil sie Frauen sind. Die Studie zeigt deutlich, wie
wichtig die vor wenigen Wochen erzielte Sozialpartnereinigung zur
Einkommenstransparenz ist", so Frauenministerin Gabriele
Heinisch-Hosek.

In Zukunft würden Unternehmen den durchschnittlichen Verdienst von
Männern und Frauen in vergleichbaren Positionen betriebsintern
veröffentlichen. In einem ersten Schritt seien Großbetriebe, in
weiterer Folge bis 2014 sei dann fast die Hälfte aller
österreichischen Arbeitnehmenden erfasst. "Einkommenstransparenz ist
ein Gebot der Stunde und ein erster wichtiger Schritt, um die
Einkommensschere zu verkleinern", sagte die Ministerin.

Neben der Einkommenstransparenz liege aber noch ein gutes Stück
Arbeit vor uns, um Gleichstellung am Arbeitsmarkt zu erreichen, sagte
die Frauenministerin. Es gelte an vielen verschiedenen Schrauben zu
drehen, um die Einkommensunterschiede zu verkleinern. Besonders
wichtig sei es, den Ausbau der Kinderbetreuung voranzutreiben, um
damit jenen Frauen, die Teilzeitjobs haben, aber Vollzeit arbeiten
möchten, dies auch zu ermöglichen und mehr Frauen in
Führungspositionen zu bringen.

Heinisch-Hosek wird daher am kommenden Mittwoch Vorschläge von
ExpertInnen präsentieren, die zu mehr Gleichstellung von Frauen und
Männern am Arbeitsmarkt führen. "Ich bin froh, dass nun die
Vorschläge der Fachleute vorliegen", die nächsten Schritte seien nun
zu setzen. "Die Bundesregierung bekennt sich zur Gleichstellung -
nicht nur aus Gerechtigkeitsgründen, sondern auch, weil es
wirtschaftlich Sinn macht. Diesen Weg werden wir kontinuierlich
fortsetzen", schloss Heinisch-Hosek.

Rückfragehinweis:
Pressesprecherin der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Mag. Dagmar Strobel
Tel.: (01) 531 15 - 2149
mailto:dagmar.strobel@bka.gv.at

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