• 28.06.2010, 09:00:11
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Bundesregierung kündigt Generationenvertrag

Sparpläne für die Budgets der Universitäten machen verantwortungsbewusste Zukunftsplanung unmöglich Wien (OTS) - Die Begleitgespräche zu den Budgets zwischen Wissenschaftsministerium und Universitäten haben katastrophale Ergebnisse gebracht. Die radikalen Sparpläne der Bundesregierung an den Universitäten sind ohne schwere langfristige Schäden für Österreich nicht umsetzbar. Diese totale Bankrotterklärung der Regierung lässt die Perspektive für die jüngeren Generationen düster aussehen. "Wer in Krisenzeiten in Banken investiert und bei Wissenschaft und Forschung den Sparstift ansetzt, nimmt den Universitäten alle Perspektiven, und entzieht sich der politischen Verantwortung.", warnt Paul Himmelbauer, Vorsitzender der HochschülerInnenschaft an der Universität für Bodenkultur. "Die Bundesregierung agiert ohne Folgebewusstsein und lässt die Jugend Österreichs mit Anlauf gegen die Wand fahren. Durch die Einsparungen im Bildungssystem wird die soziale Undurchlässigkeit noch extremer. Faymann und Pröll versagen in ihrem Generationenbewusstsein für die Bevölkerung völlig.", gibt Alfons Felice, 2. stv. Vorsitzender der ÖH BOKU, zu Bedenken. Gemeinsam Verantwortung wahrnehmen Dieser Budgetkahlschlag trifft alle Universitäten in Österreich. Die Rektoren kämpfen nicht nur für die Zukunft der Wissenschaft in Österreich, sondern um das Überleben ihrer eigenen Universität. "Es ist zu spät um mit Alleingängen ein möglichst großes Stück, eines nicht vorhandenen Budgetkuchens auszuverhandeln. Die universitären Leitungsgremien müssen endlich zusammenarbeiten und gemeinsam gegen den Bildungsabbau kämpfen.", so Florian Kritsch, 1. stv. Vorsitzender der ÖH BOKU. In einer akkordierten Aktion von HochschülerInnenschaften ruft die ÖH BOKU alle verantwortungsvollen Vorsitzenden der Senate und Rektorate auf, sich dem Protest gegen die Sparpläne anzuschließen. Es ist an der Zeit, dass sich alle Gremien und Vertretungen gegen den Budgetwahnsinn dieser Bundesregierung wenden. Ohne ein gemeinsames Auftreten der Universitäten ist ein Fortbestand von Forschung und Lehre nicht länger möglich. Rückfragehinweis: Martin Schott HochschülerInnenschaft an der Universität für Bodenkultur Mobil: 0650 52 01 235 Mail: martin.schott@oehboku.at Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/10180/aom *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0021 2010-06-28/09:00 280900 Jun 10

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