- 26.06.2010, 11:57:11
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BZÖ-Konvent II - Grosz: "Ich stelle mich in den Dienst der Steiermark!"
Scharfe Kritik an SPÖ und ÖVP -"Ist wie mit zwei bissigen Rüden - man nimmt sie auseinander und kastriert sie"

Graz (OTS) - Hart ins Gericht mit SPÖ und ÖVP ging heute der
steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz im Rahmen des außerordentlichen
BZÖ-Landeskonventes in Graz. Es gehe in exakt drei Monaten nicht um
das BZÖ oder Grosz selbst, es gehe um die Zukunft der Steiermark und
um die Zukunftschancen der jungen Generationen, die von SPÖ und ÖVP
und deren Vorsitzende Franz Voves und Hermann Schützenhöfer ruiniert
werden.
"Wir haben es seit 5 Jahren mit rot/schwarzen Platzhirschen an der
Spitze unseres Landes zu tun, die den Menschen täglich auf den Geist
gehen. Voves und Schützenhöfer benehmen sich wie zwei brunftige
Hirschen im Herbst, die deppert gegen die Bäume rennen", fand Grosz
einen tierischen Vergleich für die derzeitige Situation der
steirischen Proporzregierung.
SPÖ und ÖVP agierten zutiefst verantwortungslos, sämtliche Projekte -
auch wenn sie noch so gut seien - würden parteipolitisch ruiniert und
madig gemacht. Die Diskussion um den Koralmtunnel sei das derzeit
beste Beispiel dafür. "Eine Legion der Wortbrüchigen fällt über die
Baustelle her, und veranstaltet als Tunneltouristen eine
Gummistiefelparty. Es gibt wieder keine konkreten Zusagen, Faymann
und Bures lassen heiße Luft ab, Voves, Dörfler und Edlinger-Ploder
applaudieren wie die Handaffen der Bundesregierung - wie die
Duracell-Hasen", kritisiert Grosz SPÖ, ÖVP und FPÖ gleichermaßen.
"Ich will in Zukunft wieder eine Landesregierung, die sie sich auf
die Hinterfüße stellt, wenn eine rot/schwarze Bundesregierung gegen
die Steiermark tätig wird und wertvolle Projekte in Frage stellt", so
Grosz. Bestes Beispiel für die "Schoßhundpolitik" im Falle des
Schubhaftzentrums Vordernberg.
"Fekter baut einen 15 Millionen Euro Tempel für Kleinkriminelle, die
sofort und in der Sekunde abgeschoben werden sollten, aber die
Steirerinnen und Steirer gehen finanziell und sozial vor die Hunde.
Es fehlen ja nur noch die Palmen und der Pool. Überhaupt veranstalten
SPÖ und ÖVP ein unerträgliches Theater in der Asylpolitik, anstatt
dass sie sich wieder um die eigenen Menschen im Land kümmern. Ich
würde mir wünschen, wenn Rot und Schwarz die Energie einmal
aufbringen, wenn es darum geht, einem 52-jährigen Obersteirer zu
helfen, der von einem Tag auf den anderen keinen Arbeitsplatz mehr
hat", so Grosz zu aktuellen Asylpolitik.
In seiner Rede ging er auch mit dem Fall Zogaj scharf ins Gericht.
"Gezählte 114 Verfahrensschritte, eine zweimalige Befassung des
Verfassungsgerichtshofs, eine halbe Million Euro Kosten und diese
Familie tanzt seit 9 Jahre tanzen der Republik auf der Nase herum.
Ich schau mir mal an, wie in Zukunft die Behörden "Unverzüglich"
meinen, wenn es um Bescheide der Gebietskrankenkasse, bei
Strafverfügungen oder Finanzamtsbescheiden geht. Da empfehle ich
allen Steirern auch einmal 2 Monate zu warten", so der steirische
BZÖ-Chef.
Überhaupt seien die politischen Ereignisse der letzten zwei Wochen
Grund genug, die Politiker von SPÖ, ÖVP und FPÖ in die Wüste zu
schicken. Ein wahres Lehrbeispiel des politischen Schreckens habe
sich über Österreich und die Steiermark verbreitet.
"Da haben wir noch vorige Woche die blauen Kameraden gehabt,
besondere Früchtchen des Wortbruchs. Seit Jahren laufen sie Sturm
gegen die ORF-Gebühren, kritisieren den ORF, machen ein
Volksbegehren, beschweren sich über Neonazis die der ORF auf
Gebührenkosten zu ihren Veranstaltungen zerrt, obwohl ohnedies von
selbst genug dort wären. Und dann stimmen Sie als Handlanger der
Regierung für das ORF-Gesetz, gefährden die Arbeit der
ORF-Landesstudios, beeinträchtigen private Radio- und
Fernsehanstalten sowie Zeitung und brechen ihr gegebenes Wort
gegenüber den gepeinigten Gebührenzahlern", verweist Grosz auf das
FPÖ-Abstimmungsverhalten zum ORF-Gesetz und den Widerstand des BZÖ.
Auch den "steirischen Trachtenkrieg" nahm Grosz aufs Korn. "Selbst
die Tracht der Steirerinnen und Steirer wird zum Aufmarschgebiet der
Politik. Nicht einmal unseren Steirerjanker lassen sie uns, teilen
ihn wunderschön zwischen Rot und Schwarz auf. Unsere Heimat, unsere
Identität, den Ausdruck unserer Volkskultur kann uns niemand nehmen.
Wer die Identität eines Landes nicht versteht, kann auch die Zukunft
nicht gestalten. Und ich rate Voves und Schützenhöfer eindringlich,
ihren peinlichen Zicken- und Perchtenkrieg auf dem Rücken unseres
Brauchtums zu beenden sonst erleben sie ein trauriges Schicksal am
26. September. Denn eines ist gewiss: Wenn sich zwei Rüden ineinander
ständig verbeißen, muss man sie auch auseinandernehmen und
kastrieren", so Grosz in Richtung Voves und Schützenhöfer.
Das Desaster der Grazer SPÖ nahm Grosz einmal mehr zum Anlass, um
SPÖ-Wähler und Mitglieder einzuladen, mit dem BZÖ in Zukunft ein
Stück des Weges zu gehen. "Es offenbart sich das Abkassierertum der
SPÖ. Am Höhepunkt der Wirtschaftskrise und einer neuen Welle der
Armut streiten sich die SPÖ-Bonzen um 9.600 Euro Stadtratsjobs.
Victor Adler würde sich im Grab umdrehen", so Grosz, der gleich eine
Übertrittserklärung in das BZÖ präsentierte, die das BZÖ den
sozialdemokratischen Mitgliedern übermitteln werde.
Rot/Schwarze Politik werde immer mehr zu einer Belastung für die
Steiermark. Die letzten 5 Jahre seien verlorene Jahre für das Land
gewesen. "Und daher meine lieben Freunde habe ich mich entschlossen,
als Euer Spitzenkandidat für die Landtagswahl ins Rennen zu gehen und
bewerbe mich heute vor Euch um diese Verantwortung. Ich stelle mich
in den Dienst der Steiermark! Unser Land braucht wieder ein
Generation an Politikern, die unbestechlich ist, Politiker die auf
der Seite der Menschen gegen die Mächtigen stehen. Unser Land braucht
wieder Menschen, die nicht fragen was eine Partei für sie tun kann
sondern was man für das Land tun kann!", so Grosz am Schluss seiner
Parteitagsrede.
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Rückfragehinweis:
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