SPÖ Seiser: Schlinge um Martinz zieht sich immer enger

Sollten sich vom Profil aufgedeckte Vorwürfe der illegalen Parteienfinanzierung erhärten, muss Martinz das mutmaßlich missbrauchte Steuergeld zurückzahlen und dann zurücktreten.

Klagenfurt (OTS) - "Das zeigt und beweist, wie richtig die SPÖ-Forderung nach Öffnung sämtlicher Konten und Finanzströme bei der ÖVP, bei Martinz und bei Birnbacher ist", kommentiert der Fraktionssprecher der SPÖ-Kärnten im Hypo-Untersuchungsausschuss, LAbg. Herwig Seiser, die heutige Vorausmeldung des Nachrichtenmagazins Profil, wonach es Beweise für eine illegale ÖVP-Parteienfinanzierung über den von Martinz im HYPO-Verkauf mit sechs Millionen Euro ausgestatteten Steuerberater Dietrich Birnbacher gibt.

Sollten sich die Verdachtsmomente erhärten gäbe es für Martinz nur noch zwei Dinge zu tun: "Das Skandal-Honorar zurückzuzahlen und zurückzutreten", fordert Seiser.

Jedenfalls sei jetzt auch Justizministerin Bandion-Ortner gefordert, der Staatsanwaltschaft Beine zu machen, um endlich Licht ins Dunkel zu bringen. "Die Steuerzahler haben ein Recht auf die volle Wahrheit, was mit ihrem Geld tatsächlich passiert ist. Für jeden Normalsterblichen hätten bei dieser Faktenlage wohl schon längst die Handschellen geklickt", so Seiser abschließend.

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