Marek: Bayern ist ein wichtiger Nahmarkt

Eröffnung der Repräsentanz des Freistaates Bayern in Österreich

Wien (OTS/BMWFJ) - "Auch in Krisenzeiten sollten wir nicht vergessen, dass Bayern ein Nahmarkt mit 12,5 Millionen potenziellen Käufern und einer Exportquote von fast 50% ist", betonte Christine Marek, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, gestern, Donnerstag, anlässlich der Eröffnung der Repräsentanz des Freistaates Bayern in Wien durch den Bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie und stellvertretenden Ministerpräsidenten Martin Zeil. Durch diese neue Einrichtung, so die Staatssekretärin weiter, werde die Bedeutung des Handelspartners Österreich für Bayern besonders unterstrichen:
Die bayerischen Unternehmen bekämen damit besondere Unterstützung auf dem Nachbarmarkt Österreich und vor allem klein-und mittelständische Betriebe eine Anlaufstelle für die Erschließung neuer Märkte im Ausland. Österreich könne dabei als Sprungbrett für den Eintritt in die Märkte Ost-und Südeuropas dienen.

Marek erinnerte an die intensive Verflechtung der Wirtschaftsbeziehungen, die sich auch in der Entwicklung der Direktinvestitionen widerspiegle. Bayern sei ein beliebter Standort für österreichische Unternehmen: "Die langfristige Wachstumsdynamik des Freistaats, die niedrige Arbeitslosenquote, eine hohe Erwerbstätigenquote und eine stabile Sicherheitslage sind Gründe für die vermehrte Ansiedlung österreichischer Unternehmen in Bayern. Und durch die geographische Nähe, gemeinsame Sprache und ähnliches Verständnis von Arbeitsweise und -qualität dürfte gerade in schwierigen Zeiten der deutsche - und vor allem der süddeutsche -Markt für die österreichischen Unternehmen an Bedeutung gewinnen".

"Österreich ist seit 2004 wichtigstes Lieferland für Bayern und seit 2007 der wichtigste Handelspartner Bayerns überhaupt. Die neue Repräsentanz wird sicher dazu beitragen, diese Position zu festigen", erklärte Marek abschließend.

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