• 24.06.2010, 12:33:32
  • /
  • OTS0158 OTW0158

LH Pröll zur Kapitalaufstockung der EVN

"Grundlage für wichtige Investitionen in die erneuerbare Energie"

St. Pölten (OTS/NLK) - Die EVN wird eine Kapitalaufstockung im
Umfang von 200 Millionen Euro durchführen. Diese Kapitalaufstockung
soll die Grundlage für massive Investitionen im Bereich der
erneuerbaren Energie sein. Das gaben heute, 24. Juni, Landeshauptmann
Dr. Erwin Pröll und EVN-Generaldirektor Dr. Burkhard Hofer im Rahmen
einer Pressekonferenz bekannt.

Die EVN sei ein entscheidender Leitbetrieb für das Bundesland
Niederösterreich, betonte Landeshauptmann Pröll in seiner
Stellungnahme: "Von den rund 9.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
arbeiten rund 2.200 in Niederösterreich." Die EVN habe bereits in den
vergangenen Jahren einen konsequenten Weg im Bereich der erneuerbaren
Energie beschritten, verwies der Landeshauptmann etwa auf die
Photovoltaikanlage in Zwentendorf, die Fernwärmeleitung Dürnrohr -
St. Pölten und die Tatsache, dass die EVN mit rund 50 Biomasseanlagen
der größte Biomasseverwerter in Österreich ist.

100 Millionen Euro der Kapitalaufstockung im Gesamtausmaß von 200
Millionen Euro werden durch das Bundesland Niederösterreich
finanziert, 100 Millionen Euro sollen über den freien Markt lukriert
werden. "Diese Kapitalaufstockung ermöglicht der EVN in den nächsten
Jahren, rund 800 Millionen Euro zu investieren", so Pröll. "Dadurch
können wir mehr Sicherheit und Unabhängigkeit für die
Energieversorgung in Niederösterreich garantieren", betonte der
Landeshauptmann. Weiters hätten diese Investitionen auch einen
volkswirtschaftlichen Nutzen, sagte Pröll: "Diese Investitionen
ziehen rund 12.000 Arbeitsplätze mit sich."

Es sei Ziel des Bundeslandes, bis zum Jahr 2020 den Anteil der
erneuerbaren Energie auf 50 Prozent zu erhöhen, so Pröll weiters.
"Die Kapitalaufstockung der EVN ist die Grundlage für wichtige
Investitionen im Bereich der erneuerbaren Energie. Und ich bin
überzeugt, dass dieses Geld gut investiert ist, denn es wird sich
vielfach verzinsen."

Die Steigerung der Produktion von erneuerbarer Energie sei ein
zentraler Schwerpunkt der EVN, betonte Generaldirektor Hofer. Derzeit
komme ein Drittel der von der EVN erzeugten Energie, rund 1,5
Terrawattstunden, aus erneuerbarer Energie, dies wolle man bis 2020
verdreifachen, skizzierte Hofer. Die nun bevorstehenden Investitionen
sollen in den Ausbau der Windkraft und der Wasserkraft fließen.

Im Bereich der Wasserkraft, wo rund 600 Millionen Euro investiert
werden sollen, setze man vor allem auf die Revitalisierung
bestehender Kleinwasserkraftwerke sowie auf die Errichtung neuer
Kraftwerke "natürlich im Einvernehmen mit Behörden und Umweltschutz",
so Hofer, der die Flüsse Ybbs, Erlauf und Kamp als Beispiele nannte.
Im Bereich der Windkraftwerke habe man sich vorgenommen, die
derzeitige Kapazität mehr als zu verdoppeln, informierte der
EVN-Generaldirektor. Die Kapitalerhöhung, die für den Herbst geplant
ist und im Sommer vorbereitet wird, erlaube es der EVN, diese Ziele
rascher umzusetzen, so Hofer abschließend.

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12172
www.noe.gv.at/nlk

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel