- 24.06.2010, 11:23:48
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AIT - Technologieschmiede für die Infrastrukturthemen der Zukunft
Bilanz: Ein Jahr AIT Austrian Institute of Technology

Wien (OTS) -
- Mut zur Strategie lohnt sich: Gesunde Basis für stabile
Ertragslage in den kommenden Jahren erreicht
- Mit klarer Fokussierung auf die Infrastrukturthemen der Zukunft
schafft das AIT Austrian Institute of Technology internationale
Positionierung
- AIT auch 2009 mit schwarzen Zahlen und vollen Auftragsbüchern
Mit seiner neuen Eigentümerstruktur (Republik Österreich 50,46% und Verein zur Förderung von Forschung und Innovation in der Industriellenvereinigung 49,54%) wurde für das AIT die Basis geschaffen die entwickelten Technologien und Methoden gemeinsam mit den Partnern aus der Industrie und der öffentlichen Hand in neue Produkte und Dienstleistungen umzusetzen. Dr. Hannes Androsch, Aufsichtratspräsident des AIT. "Mit rd. 900 Forscherinnen und Forschern hat sich das AIT das Ziel gesetzt für die österreichischen Industrieunternehmen die Tools und Technologien von morgen zu schaffen. Dabei werden Standards angewendet, die keinen Vergleich mit internationalen 'Research and Technology Organizations' scheuen müssen. Mit seinen klar fokussierten Themenbereichen rund um eine effiziente und leistungsfähige Infrastruktur ist das AIT auch ein wichtiges Instrument um den heimischen Wirtschaftsstandort und die Lebensqualität weiter zu stärken!" Mut zur Strategie lohnt sich Die neue Strategie des AIT Austrian Institute of Technology wurde in den letzten 24 Monaten extrem intensiv erarbeitet, durch internationale Fachleute abgesichert und seit einigen Monaten wird diese Strategie im AIT gelebt - und die ersten Erfolge sind bereits sichtbar. DI Anton Plimon, kaufmännischer Geschäftsführer des AIT: "Unser Mut zur speziellen strategischen Ausrichtung des AIT hat sich bisher gelohnt. Das Konzept des AIT wirkt - für die Kunden und für das Unternehmen. Das Vertrauen unserer Kunden in das AIT wächst ständig weiter, was sich am All-Time-High in unseren Auftragsbüchern widerspiegelt!" Gesunde Basis für stabile Ertragslage Die Strukturbereinigung und die Ausgliederungen diverser Bereiche schaffen eine stark verbesserte Kostenstruktur. Pro Department wird an 2 maximal 3 Forschungsschwerpunkten gearbeitet. Das damalige zu stark diversifizierte Portfolio wurde bereinigt, sowie alle Prozesse neu definiert und optimiert. Mit der klaren Fokussierung auf die wichtigen Zukunftsthemen wurde eine gesunde Basis für eine stabile Ertragslage in den kommenden Jahren erreicht! Erfreulich ist auch die positive Performance der ausgegliederten Bereiche, die sich als Spin-Offs am Markt behaupten können! AIT auch 2009 mit schwarzen Zahlen und vollen Auftragsbüchern Trotz Umbau des gesamten Unternehmens konnte im vergangenen Jahr 2009 ein positives Jahresergebnis von + 3,9 Mio. EUR erzielt werden, und liegt damit nur gering unter dem Ergebnis 2008 (+ 4,5 Mio. EUR). Im Jahr 2007 schrieb das Unternehmen hingegen noch Verlust. DI Anton Plimon: "Im Geschäftsjahr 2009 ist es gelungen trotz Umstrukturierung und thematischer Neuorientierung des Unternehmens den eingeleiteten Turnaround zu halten, die Supportprozesse weiter zu optimieren und die Verwaltungskosten um jährlich 1,6 Mio. EUR zu senken!" Der Arbeitsvorrat 2009 liegt mit 56,45 Mio. EUR im Vergleich zu 47,72 Mio. EUR um 18,3% deutlich höher als im Jahr 2008. Fokusthemen bringen AIT in "Frontrunner" Position mit internationaler Sichtbarkeit Das AIT positioniert sich als führendes Forschungsinstitut von europäischem Format, das sich mit den wichtigen Infrastrukturthemen der Zukunft befasst. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt in den Bereichen Elektromobilität und der Lösung der Energieprobleme der Zukunft. So unterstützt das AIT mit einem neuen Batterielabor die derzeit weltweit laufenden Anstrengungen Energiespeicher klein, kostengünstig und möglichst sicher zu gestalten - als Basis für effiziente, leistungsfähige und zuverlässige Elektrofahrzeuge der Zukunft. Mit einem neuen SIM Tech Labor wird das AIT zukünftig verschiedenste "smart grids" (intelligente Stromnetze) simulieren können und verschiedenste Zustände von übergeordneten Netzstrukturen nachbilden können. Das AIT hat damit ein in Europa einzigartiges Simulationslabor, mit dem ein großer Schritt gemacht werden kann, um der Lösung der Energieprobleme der Zukunft näher zu kommen. Um die künftigen Sicherheitsprobleme von verstärkt vernetzten Datenbanken in den Griff zu bekommen, arbeitet das AIT bei der Programmlinie KIRAS eng mit staatlichen Institutionen zusammen. Dabei wird vorrangig die Infrastruktur "eGoverment" auf die Sicherheitsbedürfnisse der Zukunft vorbereitet, damit unser aller Daten vor illegalen Manipulationen auch im Zeitalter der automatisierten Vernetzungen geschützt werden können. Mit der Genom Datenbank hat das AIT eine weltweit einzigartige Plattform geschaffen. Dabei kann vollautomatisch über das Web auf das Erbgut von Bäumen, Getreide und anderen Nutzpflanzen zugegriffen werden. Die von der AIT entwickelte Genbibliothek beinhaltet weltweite Forschungsergebnisse, die für Züchtungs- und Forschungsarbeit bereitgestellt wird. So können z.B. spezielle Baumsorten ausgewählt werden, die toleranter gegenüber extremen Witterungsbedingungen sind, oder Nutzpflanzen wie Kartoffel, Sesam oder Apfel so gekreuzt werden, sodass deren Resistenzen erhöht oder spezielle Inhaltstoffe verbessert werden. Das AIT leistet dabei angesichts der weltweit voranschreitenden Klimaänderungen einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und der Anpassung pflanzlicher Ökosysteme. Vernetzung mit den Universitäten und Karriere beim AIT Prof. Dr. Wolfgang Knoll, wissenschaftlicher Geschäftsführer: "Unser Ziel ist es, einen Rahmen zu schaffen, damit sich universitäre und außeruniversitäre Forschung flexibler aufeinander zu bewegen können. Deshalb geht das AIT sowohl national als auch international laufend neue Kooperationen mit Universitäten, wie der NTU Nanyang Technological University in Singapur, mit der Universität Berkeley California, mit ETH Zürich oder aber auch der Montanuniversität Leoben und der Paracelsusuniversität Salzburg ein!" Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AIT wurden in den letzten Monaten differenzierte Berufsbilder, Laufbahn- und Karrieremodelle entwickelt. Dies stellt sicher, dass die einzelnen MitarbeiterInnen optimal für die ihnen übertragenen Aufgaben vorbereitet und ausgerüstet sind und das Unternehmen für seine Kunden die besten Ergebnisse liefern kann. Zusätzlich ist es ein wichtiger Schritt um das AIT auch international als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren und laufend die besten Köpfe aus der ganzen Welt nach Österreich zu bringen. Weitere Bilder unter: http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=38&dir=201006&e=20100624_a&a=event Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at Rückfragehinweis: Mag. Michael H. Hlava Leiter Corporate and Marketing Communications T +43 (0)50550-2046 | M +43 (0)664 620 77 66 [email protected] | www.ait.ac.at Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/2009/aom *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | ARC






