• 23.06.2010, 10:30:53
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BMVIT kürt Sieger von Österreichs größtem IKT-Förderprogramm

FIT-IT-Prämierungsevent zeichnete IKT-Spitzenforschung aus - "Technologiepolitik ist Wirtschaftspolitik"

Wien (OTS/BMVIT) - "Spitzenleistung mit Rezept" lautete das Motto
der diesjährigen FIT-IT Prämierungsfeier, in der gestern vom
Bundesministerium für Verkehr, Technologie und Innovation (BMVIT)
österreichische IKT-Spitzenforschung ausgezeichnet wurde. Die
bestplatzierten FIT-IT Projekte in fünf Kategorien werden von August
Reschreiter, Kabinettschef von Bundesministerin Doris Bures, im Namen
der Ministerin prämiert. Dieses Jahr fand die Prämierung erstmals in
Kooperation mit dem Breitband-Förderprogramm des BMVIT, AT:net,
statt.

FIT-IT ist das größte Forschungsförderungsprogramm für Informations-
und Kommunikationstechnologie (IKT) Österreichs. Seit 2002 hat das
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) in
diesem Rahmen rund 150 Millionen Euro an Fördermitteln und
zusätzlichen Investitionen in der Wirtschaft bewegt, in über 200
innovativen Projekten. FIT-IT wird in Kooperation mit der
Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) durchgeführt.
2009 wurden für erfolgreiche Projekte ca. 10 Mio. Euro vergeben. Für
2010 sind weitere 10,5 Mio. Euro eingeplant.

Kabinettschef Reschreiter wies in seinem Referat auf die
Fokussierung der gesamten Förderpolitik hin: Auf vier Schwerpunkte
setzt das BMVIT in der Forschungsförderung: Auf Umwelt und Energie,
Mobilität, Produktion und eben IKT. Um trotz Sparkurs
Zukunftsinvestitionen zu sichern, sei es dem BMVIT gelungen, in den
bisherigen Budgetgesprächen die Mittel für Forschungsförderungen
insgesamt stabil zu halten.

"Technologiepolitik ist Wirtschaftspolitik"

Der Innovationsmotor und Wirtschaftsfaktor Informations- und
Kommunikationstechnologien (IKT) bestimme über Arbeitsplätze und
Standortqualität, "Technologiepolitik ist Wirtschaftspolitik",
betonte Reschreiter. FIT-IT sei ein Modellfall für die Förderpolitik
des BMVIT: durch das Forcieren der Kooperation zwischen Wissenschaft
und Wirtschaft - Partner in der Wirtschaft und Kofinanzierung von
Unternehmen sind verpflichtend für die Förderung -, durch die klare
Ergebnisorientierung, durch die Konzentration auf Spitzenleistungen.

Um möglichst gezielt relevante Bereiche der IKT abdecken und fördern
zu können, gibt es FIT-IT in fünf Programmlinien: Embedded Systems &
Systems on Chip, Semantic Systems, Visual Computing, Trust in
IT-Systems und Modellierung & Simulation.

Im Folgenden die ausgezeichneten Projekte:

RECONCILE: Abgleich zwischen Alt und Neu im Internet
Sieger in der Programmlinie Semantic Systems & Services ist das
Projekt RECONCILE, eingereicht vom Institut für angewandte Informatik
der Alpen-Adria Universität Klagenfurt, der Siemens
Aktiengesellschaft Österreich und dem Computing Laboratory der
University of Oxford.

POWER-MODES: Wenig Energie - viel Sicherheit
Der Gewinner der Programmlinie Trust in IT-Systems ist das Projekt
POWER-MODES, eingereicht von Infineon Technologies Austria AG,
Austria Card GmbH Plastikkarten u. Ausweissysteme GmbH und e-Payment
und digitale Signatur.

PEGASUS: Bildverarbeitung lernt fliegen
Das Projekt PEGASUS ist der Gewinner in der Kategorie Visual
Computing. Die Einreicher: Technische Universität Graz (Institut für
maschinelles Sehen und Darstellen) und OMICRON electronics GmbH.

FUTON: Leistungsstarke Regler-Winzlinge für Zuhause
Sieger in der Kategorie Embedded Systems & Semiconductors ist das
Projekt FUTON von Lantiq A GmbH und der TU Wien (Institut of
Electrodynamics, Microwave and Circuit Engineering).

CoMModO: Schlaue Maschinen bauen bessere Autos, Flugzeuge und
Raumschiffe
Gewinner in der Programmlinie Modellierung und Simulation ist das
Projekt CoMModO. Die Einreicher: Andata Entwicklungstechnologie GmbH
& Co KG, Abaqus Austria GmbH und die TU Wien (Institut für Leichtbau
und Struktur-Biomechanik).

Hintergrund: Mit dem Förderprogramm AT:net unterstützt das BMVIT auch
die Markteinführung der IKT-Entwicklungen, wie sie zum Beispiel durch
FIT-IT gefördert werden. Im Rahmen des Programms AT:net (austrian
electronic network) fördert das BMVIT die Einführung hoch
qualitativer und innovativer Breitbanddienste und -anwendungen mit
dem Ziel, den Breitbandausbau zu beschleunigen und einen
qualitativen, innovativen und preiswerten Zugang zu Breitbandinternet
in möglichst vielen Gebieten zu ermöglichen.

Weitere Informationen im Internet: www.ffg.at/fit-it,
www.ffg.at/atnet

(Schluss)

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Susanna Enk, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]

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