• 22.06.2010, 12:59:59
  • /
  • OTS0156 OTW0156

SPÖ Kaiser: Im Dialog für Kärnten

Kaiser präsentiert Wolfgang Petritsch als neuen Dialogpartner, um Kärntens Image international zu verbessern. Vollzogener Wahlbetrug von FPKFPÖ macht Neuwahlen nötig.

Klagenfurt (OTS) - "Politik endet nicht in Kärnten! Wir, die SPÖ,
hat ein hohes Interesse, das Wissen der vielen im Ausland tätigen und
in den verschiedensten Bereichen erfolgreichen Kärntnerinnen und
Kärntnern zu nutzen, um Kärnten international besser zu positionieren
und das Image unseres Bundeslandes zu verbessern", betonte der
Vorsitzende der SPÖ-Kärnten, LHStv. Peter Kaiser im Rahmen einer
Pressekonferenz, bei der er Österreichs OECD-Botschafter in Paris,
den Suetschacher Wolfgang Petritsch als neuen Dialogpartner
präsentierte.

Petritsch werde der SPÖ-Kärnten in wichtigen außen- und
regionalpolitischen Fragen zur Seite stehen, so Kaiser. "Es ist
wichtig, die Möglichkeiten, die die Mehrsprachigkeit und die Nähe zu
Slowenien, das zu den aufstrebenden Industrie- und Wirtschaftsländern
gehöre, gerade für Kärnten zu nutzen", betonte Petritsch, der sich
erfreut darüber zeigte, dass er von Kaiser gebeten wurde, in für
Kärnten wichtigen politischen Fragen beratend und unterstützend
tätig zu werden.

Besondere Bedeutung komme dabei der Volksgruppenpolitik eine zu. Und
die Reaktionen auf die Wahl von Valentin Inzko zum Obmann des Rates
der Kärntner Slowenen, ließen eine Lösung der Ortstafelfrage in einem
positiven Licht erscheinen. Kaiser kündigte an, jedenfalls alle
ernsthaften Bemühungen zur Lösung der Ortstafelfrage zu unterstützen.

Allerdings würde die vollzogene Ehe von FPK und FPÖ wesentliche
Auswirkungen auf die Lösung der Ortstafelfrage befürchten." Dort wo
Haider draufstand, ist jetzt Strache drin", kritisiert Kaiser die die
Verbindung der beiden Parteien als massivste Wählertäuschung. "Damit
wird die Richtigkeit unserer Forderung nach Neuwahlen unterstrichen.
Wir brauchen klare Verhältnisse!"

Bezugnehmend auf die Aussagen von ÖVP-Obmann Josef Martinz, der die
Koalition mit Strache/Scheuch trotz immer lauterer Kritik aus den
eigenen Reihen vorbehaltlos fortsetzen will, stellt Kaiser fest, dass
Strache selbst, anders als von Martinz dargestellt, klar gemacht,
dass FPK und FPÖ mit einer Stimme sprechen werden.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DS9

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel