- 21.06.2010, 17:54:22
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Berlakovich: Lebensministerium mit klima:aktiv mobil Tour für klimafreundlichen Verkehr in Salzburg
15 Millionen Fördermittel werden 2010 in alternative Fahrzeuge, Elektromobiltät und Radverkehr investiert, auch Salzburg profitiert

Salzburg (OTS) - Umweltminister Niki Berlakovich präsentierte
heute in Salzburg mit der klima:aktiv mobil Tour 2010 seine
Klimaschutzoffensive im Verkehr. "2010 investieren wir 15 Mio. Euro
in klimafreundliche Mobilitätsprojekte von Städten und Gemeinden,
Betrieben und Tourismuseinrichtungen. Mit unserem Aktionsprogramm
klima:aktiv mobil unterstützen wir bereits über 880 Gemeinden und
Betriebe, reduzieren CO2und schaffen green jobs. Wir zeigen, wie
Klimaschutz auch im Verkehr funktionieren kann," betonte Berlakovich.
"Bis Ende 2010 wollen wir 1.000 Partner für den Klimaschutz gewinnen,
400.000 Tonnen CO2 jährlich einsparen und damit 2.500 Green Jobs
schaffen," so die ambitionierte Zielvorgabe des Umweltministers. Auch
Salzburg profitiert durch das klima:aktiv mobil Programm des
Lebensministeriums: 20 Salzburger Gemeinden und 64 Betriebe sind
bereits klima:aktiv mobil Partner. Das Lebensministerium unterstützt
mit 2,2 Mio. Euro Fördermitteln Salzburger Mobilitätsprojekte für den
Klimaschutz. 70 green jobs in Salzburg werden damit geschaffen und
gesichert.
klima:aktiv mobil Tour informiert vom 21. bis 22. Juni in Salzburg
über Vorteile alternativer Fahrzeuge, klimafreundliche Mobilität
und lädt zur Testfahrt
Unter dem Motto "Punkt für Punkt zum Klimaziel" können die
Salzburgerinnen und Salzburger am Mirabellplatz zwei Tage lang
unterschiedliche alternative Antriebsformen kennenlernen. Elektro-,
Erdgas- oder Hybridautos stehen für Testfahrten bereit. Und auch
einspurige Fahrzeuge, wie beispielsweise E-Scooter, Elektrofahrräder
oder Lastenräder, können von den BesucherInnen ausprobiert werden.
Good Practice Beispiele von Projektpartnern des klima:aktiv mobil
Förderungsprogramms werden präsentiert. Jugendliche sind eingeladen,
Beiträge zur "wachsenden" Ausstellung "Cool Moves" zu gestalten. Das
bunte Programm bietet außerdem Führungen für Schulen und
Freizeiteinrichtungen, ExpertInnen und BeraterInnen stehen den
BesucherInnen mit Informationen und Tipps rund um das Thema
alternative Mobilität zur Verfügung. Durch die Auftaktveranstaltung,
an der auch der Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer,
Mag. August Hirschbichler, Vorstandsdirektor der Salzburg AG, der
Salzburger Bürgermeister Dr. Heinz Schaden und Baustadträtin Mag.
Claudia Schmidt teilnahmen, führte Ö3-Moderatorin Sylvia Graf.
"Die Emissionen, verursacht durch den Straßenverkehr, sind bisher
erheblich angestiegen. Weltweit ist der Verkehr der fünftgrößte
CO2-Emittent, in Österreich sogar der zweitgrößte. Wir müssen
Klimaschutz auch als eine Chance sehen, die wir nützen sollten.
Obwohl wir immerhin nun den Wachstumstrend der Verkehrsemissionen mit
unseren Maßnahmen wie Biokraftstoffe und klima:aktiv mobil brechen
konnten, ist Österreich im Verkehrsbereich leider noch nicht auf
Klima-Zielerreichungskurs. Das Motto heißt aber nicht verzichten,
sondern Alternativen und neue Technologien nutzen. Wir unterstützen
daher mit klima:aktiv mobil umweltfreundliche Fahrzeuge,
Elektromobilität, Radverkehr oder intelligentes Mobilitätsmanagement,
denn klimafreundliche Mobilität bringt viele Vorteile. Jede Gemeinde,
jeder Betrieb und jede/r Einzelne kann einen Beitrag zur
Treibhausgas-Reduktion leisten. Zusätzlich bringt der Umstieg auf
klimaschonende Fahrzeuge oder auf öffentliche Verkehrsmittel einen
ganz persönlichen Nutzen: saubere Luft, weniger Treibhausgase,
weniger Lärm, eine höhere Lebensqualität und die Schaffung von green
jobs. Klimaschutz ist eine Riesenchance. Nutzen wir sie! Gemeinsam
werden wir Punkt für Punkt zum Klimaziel kommen", ist Umweltminister
Niki Berlakovich überzeugt.
Mit klima:aktiv mobil fördert das Lebensministerium Klimaschutz im
Verkehr: Bis zu 5.000,- Euro Förderpauschale gibt es für E-Autos mit
Ökostrom für Gemeinden und Betriebe
Mit dem Aktionsprogramm klima:aktiv mobil unterstützt das
Lebensministerium Betriebe, Bauträger, Städte, Gemeinden und
Regionen, Freizeit- und Tourismusverbände, Schulen und
Ju-gendgruppen. Das Angebot beinhaltet Beratung und finanzielle
Förderung bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten für
klimaschonende Mobilität. Mit attraktiven Förderpauschalen wie 200,-
Euro für ein Superethanolauto, 400,- Euro für E-Bikes, 1.000,- Euro
für ein Biogasfahrzeug und bis zu 5.000,- Euro für ein E-Auto mit
Ökostrom unterstützt das Lebensministerium mit klima:aktiv mobil die
Umstellung kommunaler und betrieblicher Fuhrparks. Förderschwerpunkte
sind auch der Radverkehrsausbau, die Einführung von Gemeindebussen
und intelligentes Mobilitätsmanagement. Die Bilanz des
Lebensministeriums für ganz Österreich kann sich sehen lassen. "Mit
dem heutigen Tag haben wir über 870 Partner, die rund 360.000 Tonnen
CO2 pro Jahr einsparen und zeigen, wie Klimaschutz funktioniert. Mit
rund 30 Mio. Euro an Fördermitteln haben wir im klima:aktiv mobil
Programm mit Unterstützung des Klima- und Energiefonds bereits
Klimaschutzprojekte von Gemeinden und Betrieben im Verkehrsbereich
unterstützt. Damit haben wir etwa 180 Mio. Euro an Investitionen
ausgelöst und 2.000 green jobs geschaffen", so Berlakovich.
Erfolgsbilanz in Salzburg: 84 klima:aktiv mobil Partner, 2,2
Millionen Förderungen für Salzburger Mobilitätsprojekte, 70 green
jobs, 28 Gemeinden und Betriebe in Salzburg ausgezeichnet
55 Salzburger Mobilitätsprojekte werden im klima:aktiv mobil
Programm bereits mit über 2,2 Mio. Euro gefördert. Damit werden rund
6,1 Mio. Euro an Investitionen ausgelöst und rund 70 green jobs in
Salzburg geschaffen bzw. gesichert. Etwa 2.700 alternative Fahrzeuge
werden dabei in Salzburger Betrieben und Gemeinden gefördert. Es
profitieren sowohl die Salzburger Wirtschaft wie auch die Salzburger
Gemeinden und natürlich damit die Salzburgerinnen und Salzburger. Bei
der Toureröffnung wurden 28 neue Salzburger Projektpartner für ihre
klima:aktiv mobil Vorhaben zur Reduktion der CO2-Emissionen
ausgezeichnet.
Das Land Salzburg forciert aber auch den Umstieg auf den
Öffentlichen Verkehr. 63,5 Millionen Fahrgäste wurden 2008 mit
Öffentlichen Verkehrsmitteln im Land Salzburg befördert.
"Der Öffentliche Verkehr ist in Salzburg, und hier besonders in
Ballungszentren, immer ein heißes Thema. Die Preisgestaltung, die
Versorgung der Regionen mit ausreichenden Angeboten sowie der Komfort
der Fahrgäste sind Dauerbrenner in der öffentlichen Debatte. Ingesamt
lässt sich aber eines mit Sicherheit sagen: Die Maßnahmen, die wir in
den letzten Jahren gesetzt haben, schlagen sich in den Fahrgastzahlen
positiv nieder", so Haslauer.
Bei Fuhrparkumstellungen gibt es derzeit 32 Projektpartner. Diese
sparen gemeinsam mit über 2.700 Fahrzeugen rund 6.000 Tonnen CO2 ein.
Beim Umstieg auf E-Mobilität sticht besonders die Salzburg AG
aufgrund der vielen Fahrzeugen hervor. "Die Salzburg AG ist der
regionale Energiedienstleister im Bundesland Salzburg, betreibt den
öffentlichen Verkehr im Zentralraum Salzburg ausschließlich mit
Elektrofahrzeugen (Obus, Lokalbahn), ist Partner des Landes Salzburg
bei der umfassenden Energieberatung, hält die Verbesserung der
Energieeffizienz für ein zentrales energiepolitisches Anliegen und
fühlt sich dem Klimaschutz verpflichtet. Aus diesem Motivenbündel
heraus hat sich die Salzburg AG dazu entschlossen, die
Elektromobilität zu forcieren und zu einem Pionier der
Elektromobilität in Österreich zu werden. Mit ElectroDrive Salzburg
kann man bereits heute elektrisch mobil sein, und das zu einer fixen
monatlichen Rate", so Hirschbichler.
Ehrgeiziges Ziel 2010: 1.000 klima:aktiv mobil Partner, 400.000
Tonnen CO2-Einsparung, 2.500 green jobs, 15 Millionen Euro Förderung
des Lebensministeriums
Das Ziel für 2010 ist die Unterstützung von 1.000 Projektpartnern
im Rahmen des Förderprogramms. Dies bringt eine Einsparung von
400.000 Tonnen CO2 und schafft 2.500 neue green jobs. Unsere
Initiative klima:aktiv mobil ist mehr als ein Klimaschutzprogramm,
denn mit der Investitionsförderung für umweltfreundliche Fuhrparks,
Radverkehr und Mobilitätsmanagement, die der Wirtschaft und den
Gemeinden zu Gute kommen, leistet sie einen wichtigen Beitrag zur
Konjunkturbelebung vor allem für Klein- und Mittelbetriebe," betont
Berlakovich.
Neuer Schwerpunkt 2010: Jugendmobilität mit "Cool Moves" und
Gewinnspiele - Mitmachen und gewinnen
Mit dem Kreativwettbewerb "Cool Moves" lädt das Lebensministerium
Kinder und Jugendliche unter www.klimaaktiv.at/tour zum Mitmachen
ein. Dabei geht es um den eigenen Beitrag zur klimaschonenden
Mobilität. Die Einreichungen in Form von Text, Fotos, Videos oder
Zeichnungen werden auf der Website präsentiert. "Gerade Kinder und
Jugendliche sind Vorbilder im Bereich der klimaschonenden Mobilität.
Sie nutzen ganz selbstverständlich öffentliche Verkehrsmittel und das
Rad. Es ist uns ein großes Anliegen, dieses Verhalten zu fördern und
sie mit ihren Good Practice Beispielen vor den Vorhang zu bringen",
betont Niki Berlakovich.
klima:aktiv mobil Tour durch Österreich
Das Lebensministerium tourt von Mai bis Oktober 2010 durch
Österreich und macht Halt in den Landeshauptstädten. Öffnungszeiten
jeweils 10 bis 18 Uhr. Tourstation Salzburg: 21. und 22. Juni am
Mirabellplatz.
Weitere Informationen und Termine in allen Landeshauptstädten
unter www.klimaaktiv.at/tour
klima:aktiv mobil: eine Initiative des Lebensministeriums
ausgezeichnet von der EU
Die Klimaschutzinitiative klima:aktiv mobil umfasst Beratungs-,
Förderungs-, Bewusstseinsbildungs- und Ausbildungsprogramme. Ziel ist
die Motivation und Unterstützung von Betrieben, Städten und
Gemeinden, der Freizeit- und Tourismusbranche, Schulen und
Jugendeinrichtungen bei der Entwicklung und Umsetzung von
klimaschonender Mobilität. Klima:aktiv mobil wird von der
Wirtschaftskammer Österreich, dem WIFI Österreich, dem
Österreichischen Städtebund und dem Österreichischen Gemeindebund
sowie zahlreichen Partnern aus der Wirtschaft unterstützt.
klima:aktiv mobil wurde 2009 mit dem EU-Preis für innovative
Verwaltung als Europäische Best Practice Initiative ausgezeichnet und
ist Vorbild in Europa.
Weitere Bilder abrufbar unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=62&dir=201006&e=20100621_l&a=event
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Mag. Doris Ostermann
Pressesprecherin Lebensministerium
Tel.: 01-71100-6918
mailto:[email protected]
www.klimaaktiv.at/
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