SP-Hora, BV Kubik, BV Derfler ad Grüne: Phantastereien der Grünen zum 11A absolut unausgegoren

Wien (OTS/SPW-K) - "Der Grad an Faktenverdrehung kennt bei den Grünen wieder einmal keine Grenzen", zeigt sich Karlheinz Hora, Verkehrssprecher der SPÖ Wien erstaunt, "Wahr ist, dass der Autoverkehr seit 1993 um ein Fünftel zurückgegangen ist. Der Anteil an öffentlichen Verkehrsmitteln an allen Wegen liegt bei 35 Prozent. Das ist Europaspitze." Der Idee der Grünen, einen Bus 'einfach' wieder gegen eine Bim zu tauschen, kann Hora nichts abgewinnen: "Der Verkehr hat sich in den vergangenen 30 Jahren verändert. Bei Planungen werden die jeweils aktuelle Situation und selbstverständlich zukünftig anstehende Entwicklungen mit einbezogen. Das hat Frau Puller anscheinend nicht bedacht."

Verkehrsplanerische Erfordernisse von den Grünen ignoriert

In die selbe Kerbe schlagen auch Gerhard Kubik, Bezirksvorsteher im zweiten Bezirk und Hannes Derfler, Bezirksvorsteher in der Brigittenau: "So einfach wie die Grünen sich die Verkehrsplanung vorstellen, ist sie bei Weitem nicht. Bevor Frau Puller zu Wahlkampfzwecken eine Idee aus dem Hut zaubert, sollte sie noch einige Überlegungen anstellen." Ein Wichtiger Punkt seien zum Beispiel Baumfällungen, die bei den Grünen normalerweise zu heftigen Reaktionen führen: "Nach heutiger Planungsweise verkehren neue Straßenbahnlinien auf einem eigenen Gleiskörper. Das würde in der Engerthstraße nicht nur den Verlust von mindestens 150 Parkplätzen bedeuten, es müssten auch ebenso viele Bäume gefällt werden, die dort zwischen den Parkplätzen stehen." Weiters gebe es zahlreiche ungeklärte Verkehrssituationen, über die sich die Grünen offenbar keine Gedanken gemacht haben dürften: "Ungeklärt ist etwa die Anbindung an das Nordbahnhof-Gelände, denn die Innstraße ist etwa schon an den Grenzen ihrer Kapazitäten. Außerdem gibt es zahlreiche weitere unklare Kreuzungssituationen", sagen Kubik und Hora.

Unseriöse Kostenangaben der Grünen

Auch die von den Grünen bezifferten Kosten halten Hora, Kubik und Derfler nicht für realistisch. "In der Engerthstraße müsste ein Weg gefunden werden, um unter der Reichsbrücke durchzufahren oder eine Schleife gebaut werden. Das ist mit 27 Millionen kaum zu bewerkstelligen", stellen Kubik und Derfler fest. "Ohne ausführliche Trassenplanung ist seriöserweise überhaupt keine zahlenmäßige Aussage zu den Kosten zu treffen", stimmt Hora zu, "Aber dass die Grünen unausgegorene Ideen hinausschreien, anstatt sich mit der Materie zu beschäftigen, ist ja nichts Neues. Würde Frau Puller sich ernsthaft mit Verkehrsplanung auseinandersetzen, dann hätte sie auch den Masterplan Verkehr gelesen. Darin ist eine neue Straßenbahn vom Nordbahnhof-Gelände in Richtung Friedrich Engels-Platz vorgesehen. Eigentlich müsste sie das wissen", wundert sich Hora. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Rathausklub, Presse
Mag. (FH) Evelyn Bäck
Tel.: Tel.: (01) 4000-81 922 Mobil: 0676 8118 81 922
evelyn.baeck@spw.at
http://www.rathausklub.spoe.at

Fax: (01) 533 47 27-8192

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10003