VP Korosec ad Kindergesundheit: Wiens Jugend braucht rechtzeitig Präventionsangebote!

SP-Versäumnisse sind in einer (Gesundheits-)woche nicht aufzuholen

Wien (OTS) - Wiens Jugend leide seit Jahren verstärkt an Übergewicht bis hin zur Fettsucht (Adipositas), warnt die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec anlässlich der heute gestarteten Kindergesundheitswoche 2010. Bereits 2008 habe die europaweit durchgeführte HELENA-Studie schonungslos aufgedeckt, wie gefährlich sich falsches Ernährungsverhalten gepaart mit Bewegungsmangel auf den Gesundheitszustand unserer Kinder und Enkel auswirkt.

In Wien waren 22,3 Prozent der Jugendlichen als übergewichtig, davon 4,5 Prozent als adipös, einzustufen. Noch dramatischer werde es, wenn man sich die Antworten der befragten Jugendlichen zu ihrem Ernährungsverhalten anschaue. Korosec: "Die Frage, ob es täglich in der Schule ungesunde Snacks zu kaufen gibt, beantworteten über 73 Prozent, also fast Dreiviertel der Jugendlichen in Wien mit Ja. Eine simple Gesundheitswoche genügt hier längst nicht mehr. Wiens Kinder brauchen nachhaltige Präventionsangebote statt der unzähligen Eigenlob-PR-Gags, die von der Wiener SP-Stadtregierung mit Unsummen an Steuergeld täglich finanziert werden."

Vorsorge statt teurer Spitalsbehandlung

Wer rechtzeitig in Prävention investierte, reduziere automatisch die Kosten für spätere Spitalsbehandlungen. "Wir müssen alles unternehmen, damit Kinder rechtzeitig unter fachkundiger Begleitung mehr für ihre Gesundheit tun", erklärt die VP-Gesundheitssprecherin. Die Devise müsse lauten: "Laufband statt Magenband", so Korosec, denn die Präventionsschiene werde derzeit finanziell kaum gefördert, die teure Magenband-Operation dagegen von der Krankenkasse mitgesponsert.

Die ÖVP Wien fordert daher einmal mehr die "gesunde Jause" als Standardangebot in Wiens Kindergärten und Pflichtschulen. Am besten kombiniert mit der Erstellung eines Sportstättenkonzepts, das Prävention durch verstärkte Bewegung gezielt fördert.

SP-Stadtregierung interessiert Gesundheitszustand unserer Kinder seit Jahren nicht!

Es sei eine Schande, dass Wiens SP-Gesundheitsstadträt/innen diesen Fehlentwicklungen seit Jahren tatenlos zusehen, zeigt sich Korosec verärgert. Was viele nicht wissen: Der letzte Kindergesundheitsbericht datiert aus dem Jahr 2000 - er wird damit heuer 10 Jahren alt! "Egal, ob Rieder, Pittermann, Brauner oder Wehsely das Gesundheitsressort führten bzw. führen, seit mehr als 10 Jahren interessiert sich die SP-dominierte Stadtregierung nicht, wie es um die Gesundheit nachfolgender Generationen bestellt ist! Mit dieser Schlafwagen-Mentalität muss Schluss sein - es geht schließlich um die Zukunft unserer Kinder und damit auch unserer Stadt", so Korosec abschließend.

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