- 18.06.2010, 08:30:12
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Heinisch-Hosek und Fekter erhöhen Budget für Gewaltschutzzentren
Österreichische Gewaltschutzgesetze sind eine Erfolgsgeschichte
Wien (OTS) - An der Eröffnung der 15. Internationalen
Netzwerktagung der Interventionsstellen gegen Gewalt nahmen gestern
Vormittag Innenministerin Maria Fekter, Frauenministerin Gabriele
Heinisch-Hosek und Justizministerin Claudia Bandion-Ortner teil.
Heinisch-Hosek überbrachte in ihren Grußworten die gute Nachricht,
dass Frauen- und Innenministerium gemeinsam das Budget für die
Gewaltschutzzentren um 200.000 Euro aufstocken werden. "Gewalt
steigt leider in Krisenzeiten. Daher bin ich sehr froh, dass es auch
heuer wieder gelingt, die Gewaltschutzeinrichtungen finanziell
abzusichern und das Budget um 3 Prozent aufzustocken", so die
Frauenministerin.
Innenministerin Fekter ergänzte: "Die österreichische
Gewaltschutzgesetze sind eine wirkliche Erfolgsgeschichte - eine
Erfolgsgeschichte für die Opfer, aber es ist keine Erfolgsgeschichte
gegen Gewalt insgesamt". Sie verwies ebenfalls darauf, dass die
Gewaltzahlen steigen würden, sich aber immer mehr Opfer an Polizei
und Gewaltschutzzentren wenden würden.
Die Innenministerin erinnerte an den schwierigen Paradigmenwechsel
innerhalb der Exekutive vor 15 Jahren. Es galt Polizistinnen und
Polizisten beizubringen, bei Gewalt in der Familie nicht nur zu
versuchen, die Situation zu befrieden. Denn das Ziel lautete,
verstärkt den Opferschutz in den Mittelpunkt zu stellen. Es sei
damals ein gesellschaftlicher Wandel in Gang gekommen.
Die Ministerinnen bedankten sich ausdrücklich bei den
Interventionsstellen gegen Gewalt für die großartige Arbeit und das
Engagement der vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Rückfragehinweis:
Mag. Dagmar Strobel Pressesprecherin der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek Tel.: 01 531 15-2149 [email protected] Mag. Gregor Schütze Pressesprecher der Bundesministerin Dr. Maria Fekter Tel.: 01 53126 2017 [email protected]
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