Jackpot für Österreichs Spieler ! Neues GSpG auf Schiene

Viele Anregungen von Spieler-Info.at, insbesondere zum Spieler-Schutz, sind in der GSpG-Novelle umgesetzt!

Wien (OTS) - Um 22 Uhr 02 am Mittwoch abends war es endlich
soweit. Die beiden Novellen zum Glücksspielgesetz wurden nach fast zweieinhalbjährigen Verhandlungen mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP, FPÖ und BZÖ beschlossen. Einstimmig - also auch mit den Stimmen der Grünen - verabschiedet wurde ein Antrag, mit dem das Finanzministerium aufgefordert wird, bis 2011 einen Bericht über die mögliche Einführung einer "Gaming Card" vorzulegen, die sowohl für die Automatensalons als auch für die Casinos gilt.

Zum Thema Spielerschutz konnte Spieler-Info.at die meisten Anregungen durchbringen!

Diese Forderungen zur rechtlichen Absicherung des Spielerschutzes wurden am 01.05.2010 auf Spieler-Info.at veröffentlicht und den verantwortlichen Politikern zur Kenntnis gebracht:

Spielerschutz muss abgesichert werden durch:

  • Forschung
  • Therapie
  • Umfassende Information für den Spieler - über die Glücksspielindustrie und alle am Markt befindlichen bedeutenden Spiele
  • Österreichweites, auch internationales Spielerschutzregister
  • Rechtliche Unterstützung bei berechtigten Schadenersatzforderungen
  • Nachvollziehbare, beständige und berechenbare Finanzierung aller Spielerschutz-Maßnahmen

Weitere wichtige Forderungen von Spieler-Info.at waren:
- Typisierung aller im Sektor Glücksspiel eingesetzten Programme, Geräte, Geldspielautomaten, Spieltische, Hilfsmittel etc.
- Zentrale Spielerschutz-Datei mit "Gaming- Card"

Die Frage der Typisierung wird noch diskutiert, zumal es (nicht unberechtigte) Meinungen gibt, dass die Anbindung ALLER Spielautomaten an das Bundesrechenzentrum eine solche Typisierung beinhaltet bzw. voraussetzt.

Mit den beiden Novellen ist das veraltete Glücksspielgesetz aus dem Jahr 1976 modernisiert und der österreichische Glücksspielmarkt vorbildhaft auf die Erfordernisse der Gegenwart und die Herausforderungen der Zukunft eingestellt.

Insbesondere den von Spieler-Info.at aufgedeckten illegalen Spielanbietern ist damit ein entschlossener Kampf angesagt, dem Spielerschutz besonderes Augenmerk geschenkt und auch dem Wettbewerb am Markt ein neuer Stellenwert eingeräumt.

Und die Glücksspielindustrie muss Abgaben in Höhe von 0,1 Promille vom Umsatz für den Spielerschutz bezahlen! Erstmals werden seriöse Spielerschutzorganisationen und Forschungen durch die Glücksspielindustrie bezahlt. Das BMF wird diese Gelder verwalten bzw. verteilen. Damit ist Forschung, Prävention und Therapie für die Spieler nachhaltig gesichert!

Die Informationsplattform www.spieler-info.at verzeichnet täglich tausende Besucher.

Rückfragen & Kontakt:

Spieler-Info.at
E-Mail: kontakt@spieler-info.at
www.spieler-info.at
www.spieler-schutz.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0008