Hundstorfer: Mitbestimmung ist zentraler Bestandteil eines modernen Hausbesorgergesetzes

MieterInnen haben Wahlfreiheit

Wien (OTS/BMASK) - "Nach bestehender Rechtslage kann nur ein sogenannter Hausbetreuer bestellt werden, der aber nicht das breite Aufgabenspektrum wie der Hausbesorger neu hat", stellte Sozialminister Rudolf Hundstorfer zu den heutigen Aussagen von Justizministerin Bandion-Ortner klar. "Ein zentraler Bestandteil eines modernen Hausbesorgergesetzes ist die Mitbestimmung, das neue Hausbesorgergesetz bietet Wahlfreiheit statt Zwang", betonte Hundstorfer. *****

Zum Hausbesorgergesetz neu stellte Hundstorfer klar, dass der "Hausbesorger neu" wesentlich mehr leistet, als eine Gewerbereinigungsfirma. "Den Mieterinnen und Mietern werden die Kosten nicht aufgezwungen, sondern sie können nach einem Vorschlag des Hauseigentümers selbst entscheiden, ob sie einen Hausbesorger wollen, oder nicht", so Hundstorfer. Damit sei klargestellt, dass es zu keiner automatischen Kostensteigerung kommen wird. "Die Fehler des alten Hausbesorgergesetzes wurden jedenfalls vermieden".

Weitere Vorteile des neuen Hausbesorgergesetzes:

- Die kontinuierliche Betreuung des Hauses durch eine Person wird wieder möglich.

- Auch die Schneeräumung und Glatteistreuung am Wochenende ist damit gesichert.

- Hausbesorgerposten sind für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besonders geeignet.

- Die Hausparteien erhalten wieder eine Ansprechperson für alle Anliegen, da der Hausbesorger bzw. die Hausbesorgerin als Kontaktperson zur Hausverwaltung fungieren kann.

- Kleinreparaturen, z.B. Auswechseln der Glühbirnen, sind wesentlich schneller möglich als bei Reinigungsfirmen.

- Die Anwesenheit eines Hausbesorgers bzw. einer Hausbesorgerin erhöht das allgemeine Sicherheitsgefühl der Hausparteien.

- Auch wenn Hausbesorger und Hausbesorgerinnen mangels Ausbildung keine Mediationsfunktion wahrnehmen können, werden Konflikte entschärft (z.B. Benutzungszeiten der Waschküche).

- Die Einhaltung der Hausordnung kann leichter überwacht werden (z.B. Lärmerregung, Ballspielen im Hof, Abstellen von Fahrrädern etc. in den Gängen).
(schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
Mag. Elisabeth Kern, Pressesprecherin des Sozialministers
www.bmask.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSO0001