- 17.06.2010, 11:58:38
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FMK-Krammer: Mobilfunk ist in Österreich Trumpf
Aktuelle Studie unterstreicht die Potenziale von mobilem Breitband
Wien (OTS) - Österreich ist nach wie vor international ein
Vorreiter in Sachen Mobilfunk. Laut einer aktuellen Umfrage des
Gallup-Instituts haben 98% der österreichischen Bevölkerung in den
vergangenen sechs Monaten ein Mobiltelefon benutzt, 86% davon sogar
täglich. Diese Studie wurde heute im Rahmen einer Pressekonferenz des
Forum Mobilkommunikation (FMK) präsentiert.
Laut den Mobilfunkbetreibern stieg 2009 die Anzahl der
konsumierten Gesprächsminuten gegenüber dem Jahr 2008 um 8% auf 21,2
Mrd. Im gleichen Zeitraum wurden 5,8 Mrd. SMS versendet. Das sind um
22% mehr als 2008. Gesunken sind 2009 hingegen die Umsätze. Gegenüber
2008 gingen sie um 4% auf 3,3 Mrd. Euro zurück. Gründe sind die
regulatorisch bedingte Absenkung der Roaming- und
Interconnectiongebühren sowie der anhaltende Preiswettbewerb unter
den Mobilfunkbetreibern. Das EBITDA der Branche betrug im vergangenen
Jahr 1,05 Mrd. Euro und hat sich somit stabilisiert.
Wachstumstreiber Nummer eins am Mobilfunksektor bleibt das mobile
Breitband. "Im vergangenen Jahr verzeichneten wir hier einen
unglaublichen Boom. Allein im Jahr 2009 stiegen die mobilen Nutzer um
33% auf 1,29 Mio. Das sind 41% aller Breitbandverbindungen. Über 15%
der Österreicherinnen und Österreicher haben einen mobilen
Breitbandzugang, damit liegen wir klar im europäischen Spitzenfeld",
erklärt FMK-Präsident und Orange CEO Michael Krammer. "Die
Entwicklung spiegelt sich auch im Datenvolumen wieder. Eine
unglaubliche Menge von 16,3 Mio. Gigabyte wurde 2009 über das
österreichische Mobilfunknetz transportiert. Im gleichen Zeitraum
waren es in Deutschland nur 33,5 Mio. Gigabyte", so Krammer weiter
und ergänzt, dass sich dieser Weg in den nächsten Jahren durch neue
mobile Services noch beschleunigen wird.
Wirtschaftliche Impulse durch mobile Technologien
Auch Lothar Roitner, FMK-Vizepräsident und Geschäftsführer des
FEEI - Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie ist davon
überzeugt, dass durch mobiles Breitband in Österreich wichtige
wirtschaftliche Impulse gesetzt werden: "In Österreich hat der
Mobilfunk bereits jetzt eine hohe volkswirtschaftliche Bedeutung. In
den nächsten Jahren sollen 300 bis 500 Mio. Euro in das neue mobile
Breitband investiert werden. Laut einer WIFO Studie können dadurch
bis zu 6.500 neue Arbeitsplätze geschaffen werden." Um die
Erfolgsgeschichte fortzusetzen, sind der weitere Ausbau der
Infrastruktur und der nächste Technologiesprung zur vierten
Mobilfunkgeneration notwendig. Nur mit moderner Breitbandtechnologie
wie LTE (Long Term Evolution) können moderne Anwendungen Impulse auch
im ländlichen Raum und in wirtschaftlich schwachen Regionen setzen
und die Digitale Kluft überwinden helfen. "Wir benötigen daher
entsprechende Rahmenbedingungen, um die Innovationskraft der
Unternehmen in Zukunft abzusichern. Die Erstellung des von der
Regierung angekündigten Fahrplans zur Realisierung der modernen
mobilen Breitbandnetze muss daher rasch erfolgen", richtet Roitner
seine Forderung an die politischen Entscheidungsträger.
Telefonieren, SMS und Email - das Handy gehört zum österreichischen
Alltag
Mit einer Mobilfunkverbreitung von 137% liegt Österreich weit über
dem EU-Schnitt von 122%. Dementsprechend oft und vielfältig kommt die
Technologie zum Einsatz. Die aktuelle Gallup-Umfrage bescheinigt vor
allem der Anwendung von mobilen Breitbandtechnologien ein hohes
Entwicklungspotenzial. "Im Vergleich zu 2009 stieg die Nutzung des
Handys für Emails um 56%", erklärt Roswitha Haßlinger,
Geschäftsführerin des Österreichischen Gallup-Institutes. Neben
mobilen Anwendungen bewährt sich das Mobiltelefon auch im
Alltagseinsatz. Besonders wichtig ist die Technologie für die
österreichische Bevölkerung im Hinblick auf die Bereiche Kontakt mit
Freunden, Verständigung in Notfällen bzw. Lebensretter und
Sicherheit. Letztere ist neben der Erreichbarkeit auch der wichtigste
Grund warum 91% der Eltern ihre Schützlinge mit einem Mobiltelefon
ausstatten. Über 60% kontrollieren dabei regelmäßig die Kosten bzw.
vereinbaren Spielregeln für die richtige Nutzung, um die häufigsten
Gefahrenquellen (Kostenfalle, Handysucht oder Gewaltvideos) vermeiden
zu können.
Service
Presseunterlagen und -fotos finden Sie unter
http://www.fmk.at/content.php?id=453
Forum Mobilkommunikation - FMK
Die freiwillige Brancheninitiative FMK ist Ihr Ansprechpartner bei
allen Fragen zu Mobilkommunikation und der Mobilfunk-Infrastruktur.
Das FMK vermittelt zwischen Betreibern und Gemeinden, um gemeinsame
Lösungen zu finden. Wir liefern Ihnen Zahlen, Daten und Fakten, damit
Sie sich Ihre persönliche Meinung über Mobilfunk bilden können.
Alcatel-Lucent, Ericsson, FEEI, Hutchison 3G Austria, Kapsch Carrier
Com, mobilkom austria, Motorola, Nokia, Nokia Siemens Networks,
Orange, Samsung, Sony Ericsson und T-Mobile unterstützen das FMK.
Rückfragehinweis:
Maximilian Maier Geschäftsführer Forum Mobilkommunikation - FMK Mariahilfer Straße 37-39, A-1060 Wien Mobil: +43 664 588 39 38 Fix: +43 1 588 39 38, Fax: +43 1 586 69 71 Email: [email protected] Website: www.fmk.at
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