• 17.06.2010, 11:15:19
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Neue Studie belegt: Internetbranche ist Wachstumsmotor

33.000 Jobs, 2,8 Milliarden Wertschöpfung, starker Hebel für Gesamtwirtschaft

Währingerstraße 3/18, 1090 Wien (OTS) - Hoch qualifizierte Jobs,
starke Wertschöpfung, stärkste positive Effekte auf die
Gesamtwirtschaft - die Internetwirtschaft ist Wachstumstreiber für
den Standort Österreich. Diese Ergebnisse zeigt eine am 17. Juni 2010
veröffentlichte WU-Studie im Auftrag der Internet Service Providers
Austria (ISPA). Ein weiteres Highlight: Kaum eine andere Branche ist
so stark mit der österreichischen Wirtschaft verflochten wie die
Internetbranche. Davon profitieren sowohl die vor- als auch die
nachgelagerten Sektoren.

Österreichs Internetwirtschaft ist ein sicheres Standbein der
österreichischen Wirtschaft in Zeiten der Krise: Mehr als 33.000
Arbeitsplätze, Güter und Dienstleistungen im Wert von knapp 6
Milliarden Euro, 2,8 Milliarden Euro Wertschöpfung und eine
überdurchschnittlich starke Verflechtung mit der heimischen
Wirtschaft von der nicht nur die Branche selbst, sondern auch die
vor- und nachgelagerten Sektoren profitieren. Zum ersten Mal
überhaupt wurde vom Interessenverband ISPA (Internet Service
Providers Austria) die Kraft des Faktors Internetwirtschaft in
Österreich erhoben und quantifiziert - mithilfe einer Studie der
Wirtschaftsuniversität Wien. Sie wurde heute in Wien von Studienautor
ao. Univ. Prof. Dr. Gunther Maier (WU-Wien), ISPA Präsident Dr.
Andreas Koman und Generalsekretär Dr. Andreas Wildberger präsentiert.
Koman betonte anlässlich der Präsentation die Bedeutung fairen
Wettbewerbs: "Neues Wachstum braucht Bewegung am Markt. Tendenzen,
die zurück zum Monopol zeigen, müssen verhindert und unternehmerische
Vielfalt muss gefördert werden - im Interesse von Innovation,
Standort und neuen Arbeitsplätzen."

33.000 hoch qualifizierte Jobs für Österreich

Die Internetwirtschaft beschäftigt knapp 1,3% der heimischen
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. 33.000 Menschen in Österreich
haben dank der Internetbranche einen hochwertigen und
überdurchschnittlich gut bezahlten Arbeitsplatz. Die Internetbranche
schüttet jährlich 1,34 Milliarden Euro an Arbeitnehmerentgelt aus und
produziert pro Jahr Güter und Dienstleistungen im Wert von knapp 6
Milliarden Euro. Die positive Auswirkung auf die
Beschäftigungssituation: Eine Mehrproduktion von knapp 100.000 Euro
schafft einen weiteren Arbeitsplatz.

Internetwirtschaft: Hoher Wertschöpfungsanteil an ihrer
Bruttoproduktion

Mit einem Wertschöpfungsvolumen von 2,8 Milliarden Euro liegt der
Beitrag der Internetservice-Anbieter zur Bruttoproduktion sogar
deutlich über jenem von traditionellen, als stark eingeschätzten
Industriesektoren. Mit dem Anteil der Wertschöpfung an ihrer
Bruttoproduktion ist die Internetwirtschaft gleichauf mit der
Bauwirtschaft und übertrifft für die Industrie wichtige Sektoren wie
beispielsweise Bekleidung, Maschinen und Kraftwagen.

Starke Vernetzung: Triebfeder für heimische Wirtschaft

Mehr als die Hälfte der Produktion - rund 3,1 Milliarden Euro -
bleibt dabei in der Wirtschaft (B2B) und generiert somit weiteres
Wachstum in nachgelagerten Branchen. Der Rest geht direkt an den
Endkonsumenten (B2C). Aber nicht nur nachgelagerte Branchen oder der
Konsument profitiert von der Wirtschaftstätigkeit der
Internetbranche: Diese ist auch aktiver Bezieher von
Wirtschaftsleistungen und Importen in Höhe von 2,46 Milliarden Euro
bzw. rund 0,7 Milliarden Euro. Das Fazit: Kaum eine andere Branche
ist so stark mit der heimischen Wirtschaft verflochten wie die
Internetwirtschaft.

Überdurchschnittlich starke Impulse für die Gesamtwirtschaft

Die Internetwirtschaft sichert mit ihrer Tätigkeit nicht nur das
beständige Wachstum in der eigenen Branche, sondern hat auch
überdurchschnittlich positive Effekte auf das Wirtschaftswachstum in
anderen Sektoren. So führt eine Erhöhung der Nachfrage nach
Erzeugnissen und Dienstleistungen der Internetwirtschaft um 1.000
Euro zu einer Produktionserhöhung von 1.670 Euro in der heimischen
Wirtschaft, womit die Folgeeffekte für die Gesamtwirtschaft deutlich
besser sind als in für Österreich traditionell bedeutenden
Wirtschaftszweigen wie der Bauwirtschaft oder dem Maschinenbau.

Kommunikations-Rückgrat und Impulsgeber für Innovationen

Neben all den klar messbaren Zahlen bringt die Internetwirtschaft
auch weitere Veränderungen, die sich nicht in Ziffern, aber deutlich
in ihrem Wert für den Wirtschaftsstandort Österreich zum Ausdruck
bringen lassen. So steht die Branche auch für positive Veränderungen
der Wirtschaftsstruktur, Produktentwicklung, Innovation und
Produktivitätswachstum. Die von den Internetservice-Anbietern zur
Verfügung gestellte Infrastruktur ist ein entscheidender
Erfolgsfaktor für die Kommunikation in der Wertschöpfungskette, den
Zugriff auf Informationen und den Aufbau alternativer Vertriebs- und
Beschaffungswege. "Die Fakten sprechen eine klare Sprache. Die
Internetwirtschaft ist nicht nur ein Motor des Wachstums, sondern
auch der Innovation", so ISPA-Generalsekretär Andreas Wildberger
abschließend.

Über die ISPA

Die ISPA - Internet Service Providers Austria - ist der
Dachverband der österreichischen Internet Service-Anbieter und wurde
im Jahr 1997 als eingetragener Verein gegründet. Ziel des Verbandes
ist die Förderung des Internets in Österreich und die Unterstützung
der Anliegen und Interessen von rund 200 Mitgliedern gegenüber
Regierung, Behörden und anderen Institutionen, Verbänden und Gremien.
Die ISPA vertritt Mitglieder aus Bereichen wie Access, Services,
Hosting und Content und fördert die Kommunikation der Marktteilnehmer
untereinander.

Rückfragehinweis:
Dr. Andreas Wildberger, ISPA Internet Service Providers Austria
Währingerstraße 3/18
1090 Wien
Tel.: +43 1 409 55 76
E-Mail: andreas.wildberger@ispa.at

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