FPK-Strutz: Kärntner NR-Abgeordnete lehnen Initiative zur Sicherung des Koralmtunnels ab

SPÖ und ÖVP-Abgeordnete aus Kärnten stimmten in Wien gegen termingerechte Fertigstellung des Projektes

Klagenfurt (OTS) - Die FPK hat in der gestrigen Sitzung des Parlamentes einen Entschließungsantrag zur Sicherung der termingerechten Fertigstellung des Koralmprojektes eingebracht, nachdem von Seiten der SPÖ dieses wichtige Infrastruktur- und Arbeitsplatzprojet in Frage gestellt wurde, teilte heute der Sprecher der FPK-Fraktion im Parlament, Dr. Martin Strutz, mit. Bezeichnenderweise stimmten Abgeordnete aus Kärnten, namentlich Lippitz und Muttonen von der SPÖ und Obernosterer von der ÖVP gegen die Maßnahmen. Stauber und Köfer verließen während der Abstimmung den Saal, was jedenfalls sehr bezeichnend für die persönliche Haltung dieser Abgeordneten bzw. auch für die Zerstrittenheit innerhalb der SPÖ-Fraktion ist.

Der Entschließungsantrag der FPK sieht vor, dass die Bundesregierung, insbesondere die Bundesministerin für Verkehr- Innovation und Technologie, aufgefordert wurde, dieses bereits begonnenen Arbeiten zum Projekt Koralmtunnel vereinbarungsgemäß fortzusetzen und den Bau des Koralmtunnels rasch und ohne unnötige Verzögerungen durchzuführen. FPK Sprecher Strutz appellierte im Vorfeld darauf, im Wiener Parlament die Länderinteressen und nicht die parteipolitischen Interessen im Vordergrund zu sehen, da durch eine Verzögerung bei diesem Projekt hunderte Arbeitsplätze in Kärnten akut gefährdet seien und eine Evaluierung des Koralmtunnelprojektes in Wirklichkeit den Todesstoß für diese wichtige verkehrspolitische Maßnahme, die das doppelte an Wertschöpfung für unser Bundesland bedeutet, bewirkt.

"Es ist bedauerlich, dass Vertreter von SPÖ und ÖVP nicht die Größe aufbringen, das was sie in Kärnten vollmundig ihren Wähler versprechen, nämlich die Interessen ihres Bundeslandes in Wien zu vertreten, dann auch tatsächlich umsetzen. Kaum über den Semmering gefahren, gilt bei Obernosterer, Lippitz u. Co die Parteidisziplin und nicht das Wohl ihrer Kärntner Landsleute", kritisierte Strutz heute scharf.

Lobend erwähnte Strutz die Haltung der BZÖ-Abgeordneten aus Kärnten, die diese wichtige FPK-Initiative bereits gestern im Parlament unterstützt haben. "Nur gemeinsam können die Kärntner Abgeordneten den Druck auf die SPÖ-Ministerin erhöhen, um den geplanten Anschlag auf die Interessen Kärntens zu verhindern", so Strutz abschließend.

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