• 15.06.2010, 13:30:00
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GPA-djp-Jugend zu Arigona Zogaj: Staatsspitze soll Innenministerin zurückpfeifen

Humanitäres Bleiberecht gefordert

Wien (OTS/ÖGB) - (GPA-djp). "Das aktuelle Agieren von
Innenministerin Fekter und die Forderung nach einer sofortigen
Abschiebung von Arigona Zogaj kann nur als Zugeständnis an
rechtspopulistische und mediale Zurufe verstanden werden und
widerspricht allen christlich-sozialen bzw. ethischen Grundsätzen",
kritisiert der Bundesjugendvorsitzende der GPA-djp Rene Pfister das
Vorgehen der Innenministerin.

"Es ist die Frage zu stellen, wer davon profitiert, dass dieses junge
Mädchen nun abgeschoben werden soll. Offenbar ist es eine willkommene
Gelegenheit, von den dringenden Problemen, wie Arbeitslosigkeit und
Einkommenssicherheit abzulenken. Monatelang wurde der Familie Zogaj
von verschiedenen Seiten Lösungsmöglichkeiten suggeriert, die nun von
einem Tag auf den anderen vom Tisch gewischt werden. Das ist
menschenverachtend! Wir fordern die Staatsspitze, allen voran den
Bundespräsidenten und den Bundeskanzler, auf, humanes Bleiberecht für
die Familie Zogaj zu gewähren", so Pfister abschließend.

ÖGB, 15. Juni 2010

Rückfragehinweis:
GPA-djp
Mag. Martin Panholzer
martin.panholzer@gpa-djp.at
Tel.: 050301 / 21 511

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