- 15.06.2010, 08:36:45
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Der Blick hinter die Fassade
Ausstellung zeigt Mittel und Wege gegen häusliche Gewalt
Triesen/FL (OTS/VLK) - "Hinter der Fassade" ist der Titel einer
Ausstellung, die dem Thema Gewalt in der Familie widmet ist und am
kommenden Mittwoch, 16. Juni im Gasometer in Triesen (Liechtenstein)
eröffnet wird. Veranstalter sind die Stabsstelle für
Chancengleichheit Liechtenstein, das Frauenreferat Vorarlberg, das
Frauenhaus Liechtenstein und die ifs-Gewaltschutzstelle Vorarlberg,
die damit das länderübergreifende Interventionsprojekts S.I.G.N.A.L
zum Abschluss bringen.
Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter. Tatsache ist, dass sie in
den meisten Fällen in den eigenen vier Wänden passiert. Deshalb ist
die Ausstellung in Form einer Wohnung angelegt, mit Küche,
Schlafzimmer, Kinderzimmer und Wohnzimmer. Die Einblicke in die
Lebensrealität von Opfern häuslicher Gewalt sind berührend und
schockierend. Gleichzeitig verfolgen sie das Ziel - über die
Betroffenheit hinaus - vor allem auch Mittel und Wege der
Gewaltprävention und des Opferschutzes aufzuzeigen. Die Themen der
Ausstellung reichen von gesellschaftlichen Ursachen häuslicher Gewalt
über Gesetzgebung bis hin zu Möglichkeiten der Unterstützung und
Hilfestellung für Opfer von Gewalt. Neben der räumlichen Installation
können die Besucherinnen und Besucher in Video- und
Audioinstallationen die Erzählungen von Frauen hören, die von
häuslicher Gewalt betroffen waren und sich aus der Gewaltbeziehung
befreien konnten.
Konzipiert und gestaltet wurde die Ausstellung von der bildenden
Künstlerin und Medienpädagogin Ursula Kolar-Hofstätter aus Linz in
Zusammenarbeit mit den österreichischen Interventionsstellen und
Gewaltschutzzentren.
Die Ausstellung "Hinter der Fassade" ist von Mittwoch, 16. bis
Mittwoch, 30. Juni im Gasometer in Triesen (FL) zu sehen, werktags
von 16.00 bis 20.00 Uhr und an den Wochenenden (Samstag/Sonntag) von
14.00 bis 18.00 Uhr. Führungen für Gruppen und Schulklassen können
telefonisch (Frauenhaus Liechtenstein: ++423 380 02 03 bzw.
Gasometer: ++423 392 50 80) vereinbart werden.
Rückfragehinweis:
Landespressestelle Vorarlberg Tel.: 05574/511-20137, Fax: 05574/511-20190 mailto:presse@vorarlberg.at http://www.vorarlberg.at/presse Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67
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