• 14.06.2010, 14:03:04
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ÖAMTC: Verletzter Kärntner Biker bestand wegen Flugangst auf Rückholung im Krankenwagen

In Montenegro verunfallter Motorradfahrer wird vom Club per Rettungsauto nach Klagenfurt transportiert

Wien (OTS) - Wegen seiner Flugangst bestand Herr P. nach
Motorradunfall in Montenegro auf einen Rücktransport im Krankenwagen.
Dieser Wunsch wurde - wenngleich mit etwas Staunen bei den
Mitarbeitern der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe - in die Tat umgesetzt.
Herr P. aus Kühnsdorf ist ein passionierter Motorradfahrer. Seine
jüngste Biketour führte den Kärntner, der auch Inhaber eines
ÖAMTC-Schutzbriefes ist, nach Montenegro. Ein Sturz auf einer
Bergstraße setzte dem Urlaub ein jähes Ende. Der Kärntner wusste
aufgrund der Schmerzen, dass er schwere Verletzungen haben könnte und
überließ nichts dem Zufall. Mit dem Taxi ließ er sich in das nächste
Krankenhaus bringen. Da es zu klein war, fuhr Herr P. per Taxi weiter
ins nächstgrößere Spital in der Stadt Podgorica nahe der bosnischen
Grenze. Dort traf er am Samstag Abend kurz nach 23 Uhr ein.

Der verunfallte Österreicher hatte zu diesem Zeitpunkt Schmerzen
in beiden Handgelenken und im Schlüsselbein. Trotzdem wurde er im
Krankenhaus nur mangelhaft versorgt. Nach Röntgen, einem Gips an der
linken Hand und der Vergabe von Schmerzmitteln wollte man den
Kärntner aus dem Krankenhaus entlassen. "Zum Glück hat Herr P. beim
ÖAMTC angerufen", sagt Alexandra Paunovic von der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. Denn was soll ein Motorradfahrer mit
Brüchen in zwei Handgelenken in einer fremden Stadt mitten in der
Nacht tun? Paunovic, die auch kroatisch spricht, klärte mit den
Ärzten vor Ort die Situation und den medizinischen Zustand des
Patienten ab. Dann empfahl sie dem Patienten, sich ein Hotelzimmer zu
nehmen, während der ÖAMTC alles für den Rücktransport organisiert.
Dem Mann wurde zugesichert, dass alle Kosten für Behandlung, Taxi und
Hotel vom ÖAMTC übernommen werden.

Der mittlerweile eingeschaltete österreichische
ÖAMTC-Vertrauensarzt empfahl einen Heimflug von Sarajewo nach
Klagenfurt, was die komfortabelste Art der Heimreise gewesen wäre.
Diesen schlug der Patient wegen seiner Flugangst vehement aus. Er
wollte "am Boden" heimreisen. Herr P. ließ es sich nicht nehmen, dem
aus Österreich entsendeten Krankenwagen bis Sarajewo entgegen zu
fahren. Dieser brachte ihn und sein gesamtes Gepäck - über mehrere
Staatsgrenzen - vorerst ins heimatliche Kühnsdorf, wo Herr P. sein
Reisegepäck abstellen und das Notwendigste für einen
Krankenhausaufenthalt holen konnte. Dann folgte - mittlerweile
Sonntag Abend - die letzte Etappe der Reise ins Unfallkrankenhaus
(UKH) in Klagenfurt. Dort wurde Herr P. aufgenommen und nochmals
durchgecheckt. Eine Operation und die weitere Behandlung erfolgen im
UKH. Um den Verbleib seines Motorrades braucht sich Herr P. keine
Sorgen machen - es wird per Sammeltransport in den kommenden Tagen
nach Kärnten gebracht. Auch dafür übernimmt der ÖAMTC die Kosten.

Informationen zum ÖAMTC-Schutzbrief findet man unter
www.oeamtc.at/schutzbrief.

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit, Eva Käßmayer, Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218, mailto:[email protected], http://www.oeamtc.at

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