• 14.06.2010, 12:17:26
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Bundesminister Berlakovich und Schmied: Innovative und engagierte Schulen setzen auf das Österreichische Umweltzeichen

Staatliche Auszeichnung für 24 österreichische Schulen - erstmals Pädagogische Hochschule zertifiziert

Wien (OTS) - Umweltminister Niki Berlakovich und
Bildungsministerin Claudia Schmied überreichten heute 24
österreichischen Schulen das Umweltzeichen. Die staatliche
Auszeichnung erhielten sie für ihr besonderes Engagement für
Umweltbildung, umweltorientiertes Handeln und die Förderung eines
sozialen Schulklimas. Das Österreichische Umweltzeichen für Schulen
und Bildungseinrichtungen gibt es seit 2002. Es wird jeweils für
einen Zeitraum von vier Jahren von Umweltministerium und
Bildungsministerium gemeinsam vergeben.

"Mit den neuen Zertifizierungen tragen jetzt bereits 80 Schulen
und Bildungseinrichtungen das Österreichische Umweltzeichen. Das hat
von den jüngsten SchülerInnen bis hin zu unseren zukünftigen
LehrerInnen eine wichtige Vorbildwirkung. Wir müssen so breit wie
möglich umweltbewusstes und nachhaltiges Handeln vermitteln, um
aktive Generationen zu erziehen, für die Umwelt- und Klimaschutz
selbstverständlich ist", betonte Umweltminister Niki Berlakovich
anlässlich der gemeinsamen Umweltzeichen-Verleihung im Marmorsaal des
Lebensministeriums in Wien.

Bildungsministerin Claudia Schmied unterstrich: "Auf ein
kooperatives und soziales Miteinander im Schulalltag zu setzen,
stattet unsere Jugend mit den bestmöglichen Voraussetzungen, Werten
und Fähigkeiten für eine gute Zukunft aus. Die engagierten
SchülerInnen, LehrerInnen und DirektorInnen der Umweltzeichen-Schulen
gehen hier mit Vorbildwirkung voran. Ihnen ist ökologisches, soziales
und wertorientiertes Verhalten wichtig."

Zwölf Schulen erhielten die Umweltzeichen-Urkunde heute zum ersten
Mal: die Vorarlberger Volksschulen Dornbirn Mittelfeld und Klösterle
sowie die Mittelschule Höchst, aus Tirol die Volksschule Johannes
Messner sowie die Landwirtschaftliche Landeslehranstalt Fachschule
für Landwirtschaft Rotholz und die Landwirtschaftliche
Landeslehranstalt Fachschule für ländliche Hauswirtschaft Rotholz.
Aus der Steiermark wurde die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche
Berufe und Fachschule für wirtschaftliche Berufe Mureck zertifiziert,
weiters die Private Neue Mittelschule/Hauptschule sowie die Private
Höhere Lehranstalt für Land- und Ernährungswirtschaft des
Schulverereins der Grazer Schulschwestern. Das Umweltzeichen-Audit
positiv absolviert haben auch die Adalbert Stifter Praxishauptschule
der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz (Oberösterreich) und
die Volksschule Hermagor (Kärnten). Als erste Pädagogische Hochschule
wurde die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik aus Wien mit dem
Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert.

Urkunden-Träger beweisen nachhaltiges Engagement

Vier Umweltzeichen-Pionierschulen, die bereits seit 2003
Lizenznehmer des Österreichischen Umweltzeichens sind, wurden heute
bereits zum dritten Mal ausgezeichnet: die Bundeshandelsakademie und
Bundeshandelsschule International Business College Hetzendorf und die
Business Academy Donaustadt aus Wien sowie die burgenländische
Berufsschule Mattersburg und die Höhere Bundeslehranstalt und
Fachschule für wirtschaftliche Berufe Weiz (Steiermark).

Für die positive Absolvierung des Folgeaudits wurden die
Ganztagesvolksschule Rosa-Jochmann aus Wien und für Niederösterreich
die Volksschule Lanzendorf und Maria Lanzendorf sowie die Private
Volksschule Kritzendorf der Schulschwestern von Unserer Lieben Frau
vor den Vorhang gebeten. Für die Steiermark konnten sich die
Volksschule Peesen in Thannhausen, die Höhere Bundeslehranstalt für
wirtschaftliche Berufe Krieglach, das Bundesgymnasium und
Bundesrealgymnasium Weiz und die Höhere technische Bundeslehranstalt
Weiz über die Wiederauszeichnung mit dem Österreichischen
Umweltzeichen freuen, ebenso wie das Bundesoberstufenrealgymnasium
Egg aus Vorarlberg.

"Bei allen Projekten merkt man die Begeisterung und das
Engagement, mit denen Umwelt- und Qualitätsbewusstsein vermittelt
werden. Mit ihren innovativen und kreativen Ideen zur Umsetzung der
Umweltzeichen-Kriterien tragen die Schulen und ihre Verantwortlichen
maßgeblich zu einer nachhaltigen Schulentwicklung und zur
Umweltbildung bei. Ich hoffe, dass wir zukünftig noch viele weitere
Schulen in die Liste der Umweltzeichen-Trägerinnen aufnehmen können",
so Umweltminister Niki Berlakovich.

Schulen, die das Umweltzeichen erlangen wollen, müssen hohe
Anforderungen erfüllen, die von unabhängigen Prüfern streng
kontrolliert werden. Geprüft werden u. a. Energie-, Wasser- und
Umweltmanagement, die Qualität der Ernährung, die Ausstattung, die
Abfallvermeidung und -trennung, die Beschaffung und Reinigung sowie
Umweltinformation bzw. Umweltbildung und -pädagogik. Die Erfahrungen
aus den gemeinsam erarbeiteten Umweltprojekten in den Schulen sollen
auch im Alltag zum umweltbewussten Handeln anregen.

"Mehr als 25.000 Schülerinnen und Schüler werden derzeit in
Umweltzeichen-Schulen ausgebildet. Dass in diesem Jahr bereits vier
Schulen zum dritten und acht zum zweiten Mal die Folgeprüfung
bestanden haben, ist ein Zeichen der Kontinuität und Qualität an der
Schule. Die Umweltzeichen-Schulen haben eine Strahlkraft, die sich
auf die gesamte Gesellschaft positiv auswirkt. Die hervorragende
Kooperation mit dem Umweltministerium freut mich", so
Bildungsministerin Claudia Schmied abschließend.

Alle Infos zum Österreichischen Umweltzeichen auf
www.umweltzeichen.at.

Rückfragehinweis:

Lebensministerium
   Pressesprecherin: Mag. Doris Ostermann
   Tel.: (+43-1) 71100 DW 6703, DW 6823
   Email: [email protected]
   
   Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
   Pressesprecherin: Mag. Sigrid Wilhelm
   Tel: +43 1 53120 - 5030
   Email: [email protected]

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