• 12.06.2010, 13:46:15
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FSG-Kemperle ad IV-Beyrer: Konstruktive Ideen statt Zwischenrufe!

Arbeitszeitflexibilisierung bedeutet Mehrarbeit ohne Lohnausgleich

Wien (OTS/FSG) - "Wenn sich jemand einen Fehltritt erlaubt, dann
ist es IV-Generalsekretär Beyrer," kommentiert die Bundessekretärin
der FSG (Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen), Monika
Kemperle dessen Einschätzung, der FSG-Antrag am Bundesparteitag der
SPÖ für eine progressive Vermögenssteuer und für eine
Arbeitszeitverkürzung löse eine Standort schädigende Diskussion aus
und wäre Arbeitsplätzen nicht dienlich.

Naiv ist die Annahme von Beyrer, dass es nach der Krise so weitergehe
wie vor der Krise, so Kemperle weiter. "Gerade im Industriebereich
sind durch die Krise Tausende Arbeitsplätze verloren gegangen.
ExpertInnen befürchten für das kommende Jahr 2011 in Österreich
350.000 Arbeitslose, eine baldige Entspannung des Arbeitsmarktes ist
also nicht in Sicht. Hier gilt es Gegenmaßnahmen zu diskutieren! Die
Forderung der Industrie, die Arbeitszeit weiter zu flexibilisieren,
ist nichts anderes als eine klassische Arbeitszeitverlängerung ohne
Lohnausgleich. Das ist für die FSG inakzeptabel und schafft mit
Sicherheit keine neuen Arbeitsplätze."

Die FSG werde sich von Zwischenrufen der IV nicht davon abhalten
lassen, über eine intelligente Verteilung von Arbeit weiter zu
diskutieren, so Kemperle abschließend: "Vielleicht sieht irgendwann
auch die IV ein, dass man reagieren muss, wenn die einen überlastet
sind und Überstunden anhäufen, während andere beim AMS Schlange
stehen."

Rückfragehinweis:
FSG Presse, 0676/817111553

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