• 12.06.2010, 11:44:31
  • /
  • OTS0032 OTW0032

LR ANSCHOBER: Ausstieg aus dem Öl immer stärker Jobmotor für Oberösterreich

5 oö-Biomasseheizkesselerzeuger unter den Top 10 Europas, Oberösterreich unter den Top5 bei der Energieerzeugung durch Biomasse und Nr 3 bei der thermischen Solarenergienutzung

Linz (OTS) - "Es läuft hervorragend - die Energiewende weg von Öl,
Kohle und Atom und hin zur Energieeinsparung durch Energieeffizienz
und Umstellung auf erneuerbare Energieträger wird immer stärker zur
Erfolgsgeschichte und schafft immer mehr grüne Jobs. Alleine dieses
Wochenende konnten wir Oberösterreichs größtes Pelletswerk in
Oberweis bei Gmunden, die Verdoppelung der Biomasseheizkesselerzeuger
ETA in Hofkirchen/Trattnach und morgen Hargassner in Weng im
Innviertel eröffnen. 90.000 zusätzliche Jahrestonnen Pellets werden
den Pelletspreis weiter stabilisieren, ETA und Hargassner zählen
mittlerweile neben drei anderen Firmen aus Oberösterreich zu den
Top10 von Europas Biomasseheizkesselerzeuger. Oberösterreich ist
damit weltweit das führende Land der Biomasseheizkesselerzeugung.
Alleine dies schafft Tausend grüne Jobs. Aber auch die derzeit
laufende Intersolar in München zeigt, das Oberösterreich bei der
Ökoenergie Top-Technologien anzubieten hat: Wechselrichterproduzent
Fronius aus Sattledt etwa ist weltweit Nummer zwei bei
Wechselrichter, der Schlüsseltechnologie zur Umwandlung von
Sonnenenergie in Strom und sucht derzeit weitere 150 neue
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", freut sich Energielandesrat Rudi
Anschober.

Die Ölförderung wird immer riskanter, die Förderung von Ölsanden
zerstört die Umwelt Kanadas, Tiefseebohrungen sind riskant und müssen
gestoppt werden. Das zeigt die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, eine
der größten Umweltkatastrophen der Menschheit dramatisch auf. Der
Ölpreis wird weiter steigen, damit wird der Umstieg auf
umweltfreundliche Erneuerbare Energie und
Energieeffizienztechnologien zur Energieeinsparung immer attraktiver.
Schon heute liegen etwa die Energiekosten beim Heizen mit Pellets bei
etwa der Hälfte der Kosten von Heizöl. Oberösterreichs Konsumenten
stellen um: die Verwendung von Öl und Kohle sinkt deutlich, jene von
Biomasse und Solarenergie steigt massiv. "Dieser Kurs stimmt: er
schafft stabile Energiepreise, er entlastet das Klima, er verringert
die Importkosten (1,5 Milliarden für Oberösterreich pro Jahr für den
Import von Öl) und der schafft Tausende Arbeitsplätze. Weit über
15.000 grüne Jobs in Oberösterreich sind es bereits, 50.000 können es
bis Ende 2015 werden, wenn wir diesen Erfolgskurs konsequent
weitergehen", so Anschober abschließend.

Rückfragehinweis:
Büro Landesrat Rudi Anschober, Mag. Rudi LEO, Pressesprecher, Tel: +436648299969, mailto:[email protected], Promenade 37, 4020 Linz, www.anschober.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRO

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel