• 09.06.2010, 09:25:22
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ANSCHOBER: Ausbauboom der oö. Ökoenergiebetriebe hält an

Drei Eröffnungen in den kommenden Tagen: neues Pelletswerk; Verdoppelung zweier großer Biomasseheizkesselproduktionen

Linz (OTS) - Freitag eröffnet die Firma Glechner seine vierte
Pelletsproduktion und schafft damit mehr als eine Verdoppelung der
eigenen Pelletserzeugung: 90.000 Tonnen werden pro Jahr in Oberweis
bei Gmunden produziert. Anschober: "Das ist auch ein weiterer
wichtiger Schritt Richtung Preisstabilisierung. Denn die Erweiterung
der Produktion in OÖ hat in den letzten auch wesentlich dazu
beigetragen, dass die Pelletspreise seit 2007 sehr stabil sind.
Aktuell liegt der Pelletspreis bei 4,02 Cent/kWh und damit bei fast
nur der Hälfte des Preises von Heizöl extraleicht (7,78 Cent/kWh).
Ebenfalls am Freitag wird das neue Betriebsgebäude der Firma ETA in
Hofkirchen an der Trattnach eröffnet und damit die
Firmenproduktionsfläche auf 60.000 qm vergrößert. Derzeit arbeiten
bei ETA in Oberösterreich 120 Mitarbeiter, die Umsätze haben sich
seit 2004 fast versechsfacht und lagen 2009 bei 63 Mio Euro.
Gegenwärtig werden rund 10.000 Holzkessel pro Jahr produziert, die
Exportrate liegt bei 82 Prozent.

Die dritte Eröffnung folgt Sonntag bei Hargassner in Weng. Der
Standort wurde auf 22.000qm verdoppelt. Dafür wurden 15 Mio Euro
investiert. Die Mitarbeiterzahl kann dadurch von 120 auf 170 erhöht
werden (dzt 150). In den nächsten Jahren will das Unternehmen die
Produktion verdoppeln. Derzeit werden 7000 Heizungen pro Jahr
hergestellt, der Exportanteil liegt bei 60 Prozent.

Anschober abschließend: "Grüne" Jobs in Oberösterreich wachsen. Das
ambitionierte Ziel von 50.000 "grünen" Jobs bis Ende 2015 ist längst
keine Utopie mehr, sondern erreichbar. Die Ökoenergieunternehmen
werden immer mehr zu einer der ganz starken Wirtschaftssäulen
Oberösterreichs. Mit der Energiewende das Klima für die nächsten
Generationen schützen und gleichzeitig heute bereits die notwendigen
Arbeitsplätze zu schaffen anstatt Milliarden für den Import von Öl
und Kohle auszugeben, das ist umsetzbar und mein Ziel. Hervorragende
MitarbeiterInnen, engagierte Unternehmer und viel Rückenwind aus der
Landespolitik machen das Jobwunder möglich."

Rückfragehinweis:
Büro Landesrat Rudi Anschober, Mag. Rudi LEO, Pressesprecher, Tel: +436648299969, mailto:[email protected], Promenade 37, 4020 Linz, www.anschober.at

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