• 07.06.2010, 13:18:16
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VP-Marek: "Stadt Wien muss mehr für Motorradfahrer/innen tun"

VP-Gerstl: Mehr Parkraum für Motorräder an Kreuzungen schaffen

Wien (OTS) - "Die Stadt Wien muss auf den Trend zu Zweirädern
reagieren und endlich mehr für die Motorradfahrerinnen und -fahrer
tun. Derzeit steigt die SPÖ beim Thema Motorrad auf die Bremse, wo
immer es nur geht. Daher übernehmen wir gerne die Vorreiter- und
Vordenkerrolle", sagte die Landesparteiobfrau der ÖVP Wien, Christine
Marek, heute bei einem gemeinsamen Medientermin mit dem
Verkehrssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Gerstl. "Die Stadt Wien
muss alle Maßnahmen ergreifen, die ein sicheres und gutes Miteinander
aller Verkehrsteilnehmer fördern. Und da gehört natürlich die immer
größer werdende Gruppe der Motorradfahrerinnen und -fahrer genauso
dazu."

Marek schlug gleich mehrere Maßnahmen vor, mit denen die Stadt dem
Trend zum Zweirad besser gerecht werden könnte: So fordert die ÖVP
Wien ein Pilotprojekt für E-Moped-Verleihstationen, die Ausweitung
der Förderung von Motorrädern mit Alternativantrieb und generell mehr
Parkraum für Motorräder. "Motorrad und Moped fahren wird immer
beliebter, wie aktuelle Zahlen zeigen. Zwischen 2001 und 2009 gab es
einen Zuwachs von rund 15 Prozent bei Zulassungen von motorisierten,
einspurigen Fahrzeugen. Die Leute erkennen, dass es sich bei
zweispurigen KfZ um intelligente, umweltfreundliche, flexible und
weniger stauanfällige Verkehrsmittel handelt."

Pilotprojekt für E-Moped-Verleihstationen

Konkret will die Wiener VP-Chefin ein Pilotprojekt für
E-Moped-Verleihstationen nach dem Vorbild der Citybikes: "Das wäre
ein Angebot, dass der selbst ernannten Umweltmusterstadt Wien gut zu
Gesicht stehen würde. Und es wäre auch ein Service nicht nur für
Wienerinnen und Wiener, sondern auch für die rund 4,5 Millionen
Touristen, die jedes Jahr nach Wien kommen und sich hier
umweltfreundlich fortbewegen könnten." Gerade in Sachen
Umweltfreundlichkeit müsse die Stadt Wien die Förderung von
Motorrädern mit Alternativantrieb ausweiten: "Derzeit fördert Wien
E-Bikes, E-Mopeds und E-Motorräder mit maximal 300 Euro und auch das
nur bis zum 31. Dezember dieses Jahres, sofern das Kontingent von
1000 Stück nicht schon vorher erschöpft ist", so Marek, die betonte:
"Diese Förderung muss zu einer ständigen Einrichtung werden, denn
Umweltschutz endet nicht mit dem 31. Dezember."

Zu diesem Umweltaspekt komme auch der geringere Platzbedarf von
Motorrädern gegenüber Autos, betonte der VP-Verkehrssprecher Gerstl:
"Die Stadt Wien könnte sehr rasch Tausende zusätzliche, legale
Parkplätze für Zweiräder im Bereich der Fünf-Meter-Zonen vor
Kreuzungen schaffen." Die Forderung der ÖVP Wien: "Innerhalb der
Fünf-Meter-Grenze sollte am äußersten Ende jeweils ein Parkplatz für
ein Motorrad parallel zur Fahrbahn geschaffen werden. Gespräche mit
zahlreichen Experten bestätigen, dass diese Maßnahme ohne
Sichtbeeinträchtigung machbar wäre", so Gerstl, der vorrechnete:
"Würde diese Lösung nur bei 20 Prozent der Wiener Kreuzungen
realisiert werden, würden auf einen Schlag mehr als 10.000 Parkplätze
für Motorräder geschaffen und man hätte ein deutliches Zeichen
gesetzt, dass man bereit ist, für die Community der Motorradfahrer
auch etwas zu tun. Und wir würden unserem Ziel von 100 Prozent
Mobilität bei Null Prozent Emission wieder einen großen Schritt näher
kommen", so Gerstl abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP Wien - Pressestelle
Tel.: (01) 515 43 - 940, Fax:(01) 515 43 - 929
mailto:[email protected]
http://www.oevp-wien.at

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