Karas legt Rechenschaftsbericht vor:

"Den Vorzugsstimmenwählern verpflichtet"

Wien (OTS) - "Nur eine nachvollziehbare und kommunizierte Politik kann Vertrauen schaffen", steht an der Spitze einer Bilanz, die EU-Parlamentarier Othmar Karas, Vizepräsident der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, zieht und daher einen Rechenschaftsbericht (www.othmar-karas.at/rechenschaftsbericht) über das erste Arbeitsjahr nach den EU-Wahlen vom 7. Juni 2009 vorlegt. Sein Motiv: "Ich fühle mich den Vorzugsstimmenwählern verpflichtet, mir geht es aber generell um mehr Transparenz bei der Darstellung der Arbeit im Europäischen Parlament".

Das Arbeitsjahr in Zahlen ausgedrückt: 347 Tage im aktiven Einsatz für die EU und Österreich, 25 Reden im Europäischen Parlament, Bearbeitung von über 9.300 Bürgeranfragen, Betreuung von 89 Besuchergruppen mit mehr als 1.890 Personen. Karas ist an führender Stelle in insgesamt drei EU-Ausschüssen (für Wirtschaft und Währung, für Binnenmarkt und Verbraucherschutz sowie zur Wirtschafts-, Finanz-und Sozialkrise) tätig. Seine Ziele dabei sind u.a.: Neuregulierung der Rating Agenturen, Schaffung einer einheitlichen europäischen Aufsichtsstruktur im Banken, Versicherungs-, und Wertpapierbereich, die Stärkung von "Eurostat" zur Kontrolle der öffentlichen Haushalte, Einführung einer globalen Finanztransaktionssteuer sowie einer Bankenabgabe. Karas in seinem Rechenschaftsbericht: "Wer seine nationalen Hausaufgaben nicht macht, schwächt die gesamte Gemeinschaft. Aus der Finanz- und Wirtschaftskrise wurde eine Schuldenkrise. Die EU muss sich ohne weiteres Zögern auf neue Regeln und Sanktionen einigen, um den öffentlichen Haushalten den Weg aus der Schuldenfalle zu weisen. Das bedeutet auch, dass d ie Mitgliedstaaten endlich über ihren eigenen Schatten springen müssen. Nicht die benachbarten EU-Länder sind unsere Wettbewerber. Europa muss sich in seiner Gesamtheit mit anderen Wirtschaftsregionen messen".

Busek: Wir brauchen einen neuen Europa-Enthusiasmus

Bei den Wahlen zum Europäischen Parlament vor einem Jahr erhielt die ÖVP 858.921 Stimmen, davon allein 112.954 Vorzugsstimmen für "OK". In diesem Zusammenhang erinnerte Vizekanzler a.D. Erhard Busek daran, dass Österreich damit im Gegensatz zum europäischen Durchschnitt eine Zunahme der Wahlbeteiligung verzeichnen konnte und die ÖVP als die klar deklarierte Europa-Partei zur Nummer 1 gewählt worden war. Ausschlaggebend dafür war insbesondere die Vorzugsstimmenkampagne, die Othmar Karas geführt hatte, für den die Stärkung der europäischen Strukturen, des europäischen Denkens und Handelns kein Schlagwort sondern Auftrag ist. Die Aufbruchsstimmung von damals wäre auch heute wieder gefragt, um Europa nach vorne und nicht nach rückwärts zu werfen. Was jetzt notwendig ist, sind neue Ideen und mutige Innovationen, verantwortungsbewusste Initiativen und gemeinsame Kraftanstrengungen, um dem Motor Europa neuen Schwung zu verleihen. Dazu bedarf es auch eines neuen Europa-Enthusiasmus. Wir dürfen uns jetzt nicht von Kleingeistern und falschen Propheten beirren lassen, die Vorurteile schüren, den Blick in eine scheinbar verklärte Vergangenheit anstatt in eine gestaltenswerte Zukunft richten. Die Antwort auf die globale Finanz-, Wirtschafts- und Sozialkrise darf kein Rückzug in die nationale Isolation sondern muss ein neuer Reformschub sein, um Europa für die nächsten großen Herausforderungen optimal vorzubereiten.

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